Eintracht: 70 Millionen Euro Minus bei Abstieg

Viel liest man darüber, welche katastrophalen finanziellen Folgen ein Abstieg für einen Bundesligisten hätte. Oft mangelt es jedoch an konkreten Zahlen, anhand derer man sich das gesamte Ausmaß vor Augen führen könnte. Eintracht Frankfurt beschreitet derzeit einen anderen Weg. Wie die „Bild“ berichtet, wird Finanzvorstand Oliver Frankenbach dem Aufsichtsrat des Vereins zeitnah im Detail präsentieren, was ein Klassenverlust bedeuten würde. Einige Zahlen sind bereits nach draußen gedrungen. Anders als 2011, als der Abstieg 50 Millionen Euro kostete, würde er diesmal mit einem Verlust von 70 Millionen Euro zu Buche schlagen.

So ergeben sich die 70 Millionen Euro Minus
In der zweiten Liga würde die Eintracht einen operativen Verlust von 20 Millionen Euro machen. Die Einnahmen würden auf 40 Millionen Euro sinken, allerdings müsste man aufgrund der aktuellen Verträge der Spieler wohl mit Ausgaben von 60 Millionen Euro rechnen.
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Eintracht: Kandidaten für die Bruchhagen-Nachfolge bringen sich in Position

Heribert Bruchhagen hat eine Ära als Präsident von Eintracht Frankfurt geprägt. Sportlich mussten die Hessen unter seine Ägide zwar einige Abstiege verkraften. Doch Bruchhagen schaffte es, den einstigen Chaos-Klubs zu beruhigen. Die einstmals fast bis zur Insolvenz verschuldeten Hessen stehen durch die Arbeit Bruchhagens wieder auf soliden Füßen. Allerdings hört der 67-Jährige im Sommer auf und zieht sich auf sein Altenteil zurück. Die Kandidaten für die Nachfolge bringen sich in Stellung. Die Namen, die durchgesickert sind, deuten an, dass den Entscheidungsträgern in Frankfurt eine Manager-Präsidenten-Lösung vorschwebt.

Gespräche mit Nerlinger und Metzelder
Laut „Bild“ führen die Hessen derzeit Verhandlungen mit dem Ex-Bayern-Sportchef Christian Nerlinger sowie mit Christoph Metzelder. Für jenen wäre es der erste Job in der operativen Führung eines Bundesligisten. Die beiden Männer sind allerdings nicht die einzigen Kandidaten. In Frage kommt laut Quelle auch Jens Lehmann. Jener hat ebenfalls noch keine Erfahrungen in einer entsprechenden Rolle sammeln dürfen. Weiterlesen

Nach Fan-Randalen: Eintrachts Juristen rechnen mit harten Strafen

Es waren Bilder, die man einfach nicht sehen möchte: Im Hessen-Derby zwischen dem SV Darmstadt und Eintracht Frankfurt verbrannt Anhänger der SG, die Fan-Dasein mit der Tätigkeit von Verbrechern verwechselten, Fahnen des Gegners. 30 von den Kriminellen übten sich zudem noch in der wenig vorbildhaften Disziplin des Platzsturms. Im Falle von Eintracht Frankfurt muss man leider sagen, dass es wieder einmal die Anhänger dieses Klubs waren, die für solche Bilder sorgten. Die Strafe dürfte hart ausfallen, davon sind die Juristen des Vereins überzeugt.

Mindestens eine empfindliche Geldstrafe – Geisterspiele?
Da Frankfurt ein vorbestrafter Klub ist, fällt das Strafmaß härter als für einen Verein aus, der zum ersten Mal in eine derartige Situation verwickelt gewesen wäre. Wie die „Bild“ berichtet, rechnen die Juristen mindestens mit einer empfindlichen Geldstrafe. Möglich seien aber auch eine Bewährungsstrafe oder sogar ein Teil- oder Vollausschluss der eigenen Anhänger von Bundesliga-Partien. Im Extremfall drohen Geisterspiele. Weiterlesen

Eintracht: Veh eröffnet den Abstiegskampf

Schadenfreude zählt nicht zu den natürlichen Charaktereigenschaften von Thomas Schaaf. Aber möglicherweise konnte der langjährige Bremer doch ein gewisses Schmunzeln nicht unterdrücken, als sich sein Ex-Klub Eintracht Frankfurt unter der Woche gegen Aue im DFB Pokal bis auf die Knochen blamierte. Zur Erinnerung: Schaaf verließ die Hessen, nachdem er das Team bis auf Platz neun geführte hatte, weil es Probleme mit der Mannschaft gab und die Erwartungshaltung im Klub deutlich höher als ein Platz im Mittelfeld war. Vier Monate später wäre man damit wohl bereits wieder mehr als glücklich. Schaafs Nachfolger Armin Veh ruft den Abstiegskampf auf.

Veh: Kampf ist für Klassenerhalt notwendig
Veh ist sich nur zu bewusst, dass die Pokalblamage nicht aus dem Nichts kam. Auch in der Liga lief es – abgesehen vom positiven Ausreißer gegen Hannover 96 – zuletzt alles andere als gut. Weiterlesen