Eintracht : Frankfurter Arena soll wachsen

Werden Tore von Eintracht Frankfurt künftig von deutlich mehr Fans als bislang bejubelt? Darauf deutet vieles hin, schließlich gibt es ernsthafte Pläne, die Commerzbank Arena auszubauen. Dabei solle, um es mit den Worten von Frankfurts Sport-Dezernenten Markus Frank zu sagen, „richtig groß“ gedacht werden. Vor allem die Zahl der Stehplätze soll deutlich ausgebaut werden.

„Wand“ wie in Dortmund soll entstehen
Die Eintracht würde die Kapazität der Arena gerne von derzeit 51.000 Zuschauer auf 65.500 Zuschauer erhöhen. Die Zahl der Stehplätze soll von 9000 auf 18.000 Zuschauer steigen. Die Macher haben eine Zuschauer-Wand vor Augen, wie es sie sonst nur im Stadion von Borussia Dortmund gibt. Die Hoffnung ist, dass somit eine gute Grundlage für die Zukunft des Klubs, der Liga insgesamt und auch für die EM 2024, um die sich Deutschland bemüht, gelegt ist, verrät Vorstandsmitglied Axel Hellmann im Gespräch mit der „Bild“. Weiterlesen

Eintracht Veh überzeugt Flum vom Verbleib

Johannes Flum war nicht eben der Lieblingsspieler von Thomas Schaaf bei Eintracht Frankfurt. Der vor einigen Wochen zurückgetretene Coach setzte den 27-Jährigen in gerade einmal sieben Saisonspielen ein. Die elf Minuten, die der Mittelfeldspieler am letzten Spieltag ran durfte, waren für seine Verhältnisse lang. Unter dem langjährigen Bremer stand der Spieler insgesamt nur 163 Minuten auf dem Feld. Flum wusste, dass er unter Schaaf nur Reservist war und wohl auch bleiben würde. Er erklärte deshalb vor etwas mehr als einem Monat, dass er eine solche Saison „nicht noch einmal erleben“ wolle. Er habe deshalb mit seinem Berater gesprochen. Die letzten Worte sind in der Fußballer-Sprache der Code für: Ich möchte den Verein wechseln. Dazu passt, dass es bereits Gespräche mit anderen Klubs gab. Doch davon ist inzwischen allerdings nichts mehr übrig.

Vehs Comeback überzeugt Flum
Schaaf ist bekanntlich nicht mehr Trainer, weil er kein Vertrauen in seine Arbeit verspürte. Die Frankfurter brauchten anschließend einige Zeit, um den neuen Mann zu finden – welcher de facto der alte ist. Weiterlesen

Eintracht: Schaaf weiß von seiner Entlassung nichts

Vor dem 3:1 von Eintracht Frankfurt über die TSG Hoffenheim mussten die Hessen eine tiefe Krise durchstehen. Niederlage reihte sich an Niederlage. Naturgemäß wuchs die Kritik an Trainer Thomas Schaaf und schlug seltsame Blüten. Im Netz konnte man lesen, der frühere Bremer werde nach der Saison abgelöst, da er keinen Draht mehr zu den Spielern habe. Alles Blödsinn, widerspricht der Angegriffene im „Sport 1 Doppelpass“. Er habe ein hervorragendes Verhältnis zu Frankfurt-Boss Heribert Bruchhagen. Überhaupt sei „es immer interessant“, wenn man aus der Anonymität heraus attackiert werde. Da könne man sich nicht wehren, es sei deshalb müßig, sich damit auseinanderzusetzen.

Schaaf mit der Saison zufrieden
In gewisser Hinsicht tut Schaaf es dann aber doch und setzt sich mit seiner eigenen Leseart der Saison zur Wehr: Man sei nie wirklich in Abstiegsgefahr gewesen und dies trotz des Umbruchs, den die Mannschaft vor der Saison durchlaufen habe. Weiterlesen

Torhüter: Wiedwald stiftet Verwirrung

In der Hinrunde bewies Felix Wiedwald während der langen Verletzungspause von Kevin Trapp, dass er durchaus über das Zeug verfügt, um eine gute Nummer eins in der Bundesliga zu sein. Werder Bremen, der Heimatverein des 25-Jährigen, hätte ihn deshalb gerne bereits im Winter verpflichtet, doch Eintracht Frankfurt blockte ab. Für den Sommer schien alles klar zu sein, da Wiedwalds Vertrag ausläuft und die Hessen kein Mitspracherecht mehr haben. Es kursierten bereits erste Meldungen, Wiedwald habe bereits für vier Jahre und Bremen unterschrieben. Doch die Werder-Fans haben sich offenbar noch zu früh gefreut.
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