Die Lehren des 21. Spieltags: Die Bundesliga wird spannend

Der 21. Spieltag hat dafür gesorgt, dass die Bundesliga extrem spannend wird. Sowohl im Abstiegskampf sowie im Ringen um die internationalen Plätze sind die Vereine zusammengerückt. Freilich mit einer Ausnahme: Der FC Bayern München thront weiterhin einsam über der Liga. Durch das 2:0 über Mainz 05 und die Ergebnisse von den anderen Plätzen können die Süddeutschen den Titelgewinn eventuell schon im März perfekt machen.

Schalke und Frankfurt verlieren
Erster „Verfolger“ der Bayern, wenn man es überhaupt so nennen kann, ist Bayer 04 Leverkusen. Die Werkself kam gegen den SC Freiburg allerdings nicht über ein 0:0 hinaus. Bayer ist allerdings ein schönes Beispiel dafür, wie absurd der Vorsprung der Bayern ist. Die Münchner stehen 18 Zähler vor Leverkusen. Bayer hat nur 15 Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz. Der Abstieg ist für den Zweitplatzierten derzeit näher als die Tabellenführung.

Schalke 04, selbst mit Hoffnungen auf Platz 2 ausgestattet, kassierte eine schmerzhafte 1:2-Niederlage gegen Werder Bremen. Die Knappen führten lange und kassierten erst in der dritten Minute der Nachspielzeit den entscheidenden Gegentreffer. Werder steht erstmals seit Monaten wieder auf einem Nicht-Abstiegsplatz. Weiterlesen

RB Leipzig: Bilanzen enthüllen Millionen-Schuld gegen Red Bull

Zuletzt war viel in den Zeitungen davon zu lesen, wie unabhängig RB Leipzig (und auch RB Salzburg) von Red Bull sei. Der Brausekonzern sei lediglich der Hauptsponsor. Die Verantwortlichen des Bundesligisten betonten dies, um einem möglichen Ausschluss aus der Champions League vorzubeugen. Die UEFA verbietet eigentlich, dass zwei Teams mit identischem Besitzer im selben Wettbewerb antreten. Die aktuellen Bilanzen von RB Leipzig, die im Bundesanzeiger veröffentlicht wurden, wecken allerdings intensive Zweifel an dieser Aussage. Leipzig schuldet Red Bull demnach mehr als 50 Millionen Euro – Stand: 31.12.2015.

Leipzig finanziert Kader mit Krediten von Red Bull
Zum Jahresabschluss 2015 schuldete RB Leipzig Red Bull laut Bundesanzeiger rund 52,838 Millionen Euro. Von den Gesamtverbindlichkeiten des Vereins in Höhe von rund 58,9 Millionen Euro fiel damit der Löwenanteil auf Red Bull. Interessant ist auch, wie die Kredite gegeben wurden. Sie stammen vom Hauptgesellschafter der RB Leipzig GmbH. Es handelt sich um Red Bull, der 99 Prozent in seinem Portfolio weiß. Anders ausgedrückt: Zumindest zum Jahresabschluss 2015 war Red Bull mitnichten nur der Hauptsponsor von RB Leipzig. Weiterlesen

Alemania Aachen mit Hammer-Serie

Die Aachener Serie von mittlerweile 8 Spielen ohne Niederlage hielt auch beim Dominator der Hinrunde in Düsseldorf (0:0). Seit dem 16. Spieltag gab es für die Truppe aus Aachen keine Niederlage mehr. Zuletzt legten die Jungs vom Tivoli eine solche Serie in ihrem Aufstiegsjahr 05/06 hin.

„Auf diese Serie kann die Mannschaft stolz sein. Jetzt brauchen wir aber unbedingt mal wieder einen Sieg, damit wir uns endlich unten absetzen können. In Düsseldorf waren wir nah dran. Dann schlagen wir jetzt eben Paderborn“, sagte Trainer Friedhelm Funkel begeistert. Aufgrund der schlechten Hinrunde geht es für die Alemania in diesem Jahr jedoch immer noch nur um den Klassenerhalt. Weiterlesen