Abraham und Vallejo werden spielen, Tarashaj fällt aus

Eintracht Frankfurts Trainer Nico Kovac ist zuversichtlich, dass sein spanischer Verteidiger Jesus Vallejo beim Hessen-derby am Samstag in Darmstadt einsatzbereit ist. Seien Verletzung an der Wade werde man in den Griff bekommen, sagte der Coach. „Der Junge ist eine Machine“, so Kovac gegenüber der Presse. „Es gibt Diesel, und es gibt Einspritzer. Und Jesus ist ein Einspritzer.“ Zwar konnte der 19jährige aufgrund einer alten Verletzung weite Teile der Vorbereitung nicht mitmachen und fehlte auch bei allen Vorbereitungsspielen, doch das ist für den Trainer kein Problem. Laut Kovac habe Vallejo am vergangenen Samstag gegen Schalke bewiesen, dass er der Mannschaft helfen könne. Auch über den Einsatz von David Abraham äußerte sich Kovac zuversichtlich. Abraham laboriere lediglich an einer nervlichen Irritation im Oberschenkel. Er verspüre ein komisches Gefühl, weshalb ihn Kovac beim Freundschaftsspiel gegen Leipzig auf der Bank ließ.
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Eintracht: Komplett neue Innenverteidigung noch im August?

In der Abwehrzentrale von Eintracht Frankfurt brennt es lichterloh. Der langjährige Abwehrchef Carlos Zambrano wurde verkauft. Marco Russ ist schwer erkrankt, Bamba Anderson und der frisch verpflichtete Jesus Vallejo sind verletzt. Derzeit steht nur David Abraham, der seinerseits von einer ganzen Reihe von Klubs umworben wird, im Kader der Hessen als wirklich fitter Innenverteidiger zur Verfügung. Frankfurt wird deshalb wohl zeitnah auf dem Transfermarkt reagieren. Möglicherweise wird die Innenverteidigung noch im August runderneuert.

Abwehrspieler von Chelsea im Anflug
Bereits in den kommenden Tagen könnte der erste Vollzug gemeldet werden. Wie die „Bild“ berichtet, ist Michael Hector vom FC Chelsea im Anflug auf die Mainmetropole. Den Verantwortlichen der Hessen sollen die Leistungen des 24-Jährigen bei dessen Leihklub FC Reading sehr imponiert haben. Der Wechsel ist laut Quelle bereits in trockenen Tüchern. Der Jamaikaner soll an der Seite von Hector bereits im Pokal gegen Magdeburg auflaufen. Ob der Spieler geliehen oder gekauft wird, offenbart die „Bild“ allerdings nicht.
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Eintracht: Bobic will Kader von Frankfurt auf Links drehen

Eintracht Frankfurt konnte sich erst durch die Relegation retten und den Klassenerhalt in der Bundesliga perfekt machen. Ohne den Trainerwechsel von Armin Veh zu Niko Kovac wären die Hessen wohl sang- und klanglos abgestiegen. Der Kroate konnte das Maximum aus dem Spielermaterial herausholen. Um zu verhindern, dass in der kommenden Saison wieder eine derartige Hängepartie entsteht, welche die Fans der Hessen die letzten Nerven kostet, soll auf dem Transfermarkt einiges passieren. Dies kündigte Fredi Bobic an, der Heribert Bruchhagen als Sportvorstand nachfolgt.

Bobic: Gesicht der Mannschaft wird sich ändern
So erklärte Bobic im Rahmen seiner offiziellen Vorstellung, dass sich das Team in der kommenden Spielzeit „mit einem neuen Gesicht präsentieren“ werde. Im Kader gebe es zahlreiche Baustellen, die man schnell angehen werde. Tatsächlich scheint es in jedem Mannschaftsteil zu brennen. So erklärte beispielsweise Keeper Heinz Lindner, den man in Frankfurt eigentlich auf keinen Fall ziehen lassen möchte, im Camp der österreichischen Nationalmannschaft, dass er sich seine Zeit bei der Eintracht anders vorgestellt habe und wechseln möchte. Weiterlesen

Nach Hoffenheim-Pleite: Untergangsstimmung in Frankfurt

Es gibt ein Horror-Szenario, dass die Fans von Eintracht Frankfurt und Werder Bremen miteinander teilen: Am letzten Spieltag trifft man direkt aufeinander – der Sieger geht in die Relegation, der Verlierer steigt ab. Und im Moment deutet alles genau darauf hin. Werder verlor am 29. Spieltag mit 1:2 gegen den FC Augsburg und rutschte auf den Relegationsrang ab. Frankfurt kassierte eine schmerzhafte 0:2-Pleite gegen die TSG Hoffenheim und verbleibt auf dem direkten Abstiegsplatz. Die Nerven liegen blank bei den Hessen. Die Fans pfiffen sich nach der Partie die Seele aus dem Leib. Einige Anhänger waren so aufgebracht, dass sie den Platz stürmen wollten. Sie mussten von Frankfurt-Spielern im persönlichen Gespräch beruhigt werden.

Bruchhagen erscheint als gebrochener Mann
Der Trainerwechsel von Armin Veh zu Niko Kovac hatte bislang kaum Effekt. In Frankfurt werden die Verantwortlichen immer ratloser. Präsident Heribert Bruchhagen, der nach der Saison aufhört, erscheint als gebrochener Mann. Weiterlesen