Eintracht Frankfurt bringt nichts aus der Ruhe

Trotz Transfergerüchte und Verletzungssorgen hat Eintracht Frankfurt zur Zeit alles im Griff. Diesen Eindruck vermittelt zumindest Sportchef Bruno Hübner. Die Mannschaft bereitet sich auch in diesem Jahr wieder Abu Dhabi auf den Beginn der Rückrunde vor, und diesmal ist die Stimmung besser als Anfang 2016, als sich die vielen Baustellen auch auf dem Platz bemerkbar machten. Diese habe man im Sommer konsequent behoben, sagte Hübner in einem Interview mit dem Hessischen Rundfunk. Deshalb sei man ganz entspannt in den Wüstenstaat gefahren.

Knieschmerzen bei Ordonez

Selbst die Nachricht, dass Neuzugang Andersson Ordonez über Knieschmerzen klagt, wirft die Eintracht nicht aus der Bahn. Es besteht die Gefahr, dass das Außenband in Mitleidenschaft gezogen wurde, deshalb soll sich der 22jährige am Sonntag einer Kernspin-Untersuchung unterziehen, um Klarheit über seinen genauen Gesundheitszustand zu erhalten. Laut Hübner solle Ordonez sowieso die Zeit bekommen, die er braucht, um sich in die Mannschaft einzufügen. Er sei ein Mann für die Zukunft und werde in der Rückrunde noch keine tragende Rolle bei der Eintracht übernehmen, so der Sportchef. Weiterlesen

Vom Abstiegskandidaten zum Champions League Anwärter

In den letzten Jahren fiel auch immer der Name Eintracht Frankfurt, wenn schon vor Beginn einer jeden Saison von Experten die möglichen Abstiegskandidaten ausgewählt wurden. Dich in der aktuellen Spielzeit scheinen sich die kessen Hessen auf den Spitzenplätzen fest zu setzen. Sie machen Mannschaften wie Borussia Dortmund und Bayern München das Leben schwer und gehören nun zu den heißesten Anwärtern auf die Champions League Plätze. Trainer Nico Kovac steckt hohe Ziele und verrät sein Geheimnis.

Gute Transferpolitik

Nico Kovac hat Eintracht Frankfurt gemeinsam mit Sportchef Fredi Bobic zu einer Spitzenmannschaft geformt, die mit den Großen der Liga durchaus mithalten kann, wie die Spiele gegen den BVB und den FC Bayern München gezeigt haben. Ein Erfolgsrezept ist die effektive Transferpolitik des Klubs. Dadurch, dass die Eintracht in der letzten Saison durch die Relegation musste, sind viele junge deutsche Spieler zu anderen Klubs gegangen. Also mussten Kovac und Bobic über den Tellerrand hinweg schauen und woanders ihr Glück versuchen. Sie suchten vor allem nach U21-Nationalspielern, die irgendwann mal die Möglichkeit bekommen, in einer A-Nationalmannschaft z spielen und schon einiges an internationaler Erfahrung mitbringen. Durch diese schlaue Transferpolitik hat die Eintracht nun einen breiten Kader, mit dem sie sich höhere Ziele stecken kann als nur den Klassenerhalt, wie es in den letzten Jahren der Fall war. Weiterlesen

Vallejo: Bobic macht Eintracht-Fans Hoffnungen auf weitere Transfercoups

Eintracht Frankfurt ist ohne Frage eines der Überraschungsteams der bisherigen Saison. Trainer Niko Kovac gilt als einer der Architekten des Erfolgs. Fraglos hat aber auch der neue Klubchef Fredi Bobic mit seinen kreativen Transfers einen großen Anteil an dem Höhenflug der Hessen. Praktisch ohne Geld gelang es dem langjährigen Stuttgarter, eine schlagkräftige Truppe zusammenzustellen. Sinnbild für diese kluge Einkaufspolitik ist Jesus Vallejo, der als Leihe von Real Madrid in Frankfurt spielt. Der 19-Jährige kam in allen zehn Bundesliga-Spielen zum Einsatz und ist bereits eine zentrale Säule in der Abwehr der Hessen. Bobic macht den Fans Hoffnung, dass weitere Transfers der Kategorie Vallejo folgen könnten.

Bobic: Habe das richtige Netzwerk für derartige Verpflichtungen
Im Gespräch mit dem „Weser Kurier“ erklärte der oberste Geschäftsführer der Hessen, dass es „sicherlich weitere Spieler der Kategorie Vallejo“ gebe, die man im kommenden Jahr verpflichten könne. Verantwortlich hierfür sei sein hervorragendes Netzwerk innerhalb des europäischen Profi-Fußballs. Nach seiner Entlassung beim VfB Stuttgart habe er nicht auf der faulen Haut gelegen, sondern sich „vieles angeschaut und mein Netzwerk verfestigt.“ Von dieser Arbeit profitiere jetzt die Eintracht. Dies werde auch in Zukunft so bleiben, ist Bobic überzeugt. Wenn er jetzt reise, besuche er auch die großen Vereine in England, Spanien und Portugal, um Kontakt zu halten, führt der frühere Nationalspieler aus. Weiterlesen

Alex Meier wieder im Training

Eintracht Frankfurts Top-Stürmer Alex Meier steigt wieder ins Mannschaftstraining ein und soll am Samstag gegen Köln wieder im Kader stehen. Trainer Nico Kovac hat hohe Ziele für seine Mannschaft gesteckt.

Zehn bis zwölf Punkte bis zur Sommerpause

Da wäre Sportdirektor Bruno Hübner fast die Kaffeetasse aus der Hand gefallen, als er hörte, was Nico Kovac bis zur Winterpause erreichen möchte. Zehn bis zwölf Punkte sollen dann auf der Habenseite des Punktekontos stehen. Zwar werden derart Kernbotschaften vorher zwischen Kovac und Hübner abgesprochen, doch nannte der Sportdirektor dieses Etappenziel doch recht ambitioniert in Anbetracht der Lage, wo die Eintracht noch im letzten Jahr stand. Kovac möchte keinen Druck aufbauen, sondern traut seiner Mannschaft durchaus zu, dieses Ziel erreichen zu können, zumal Alex Meier wieder ins Mannschaftstraining einsteigen kann.

Belastungstest bestanden

Die Botschaft, dass Alex Meier den Belastungstest bestanden hat und nach seiner Oberschenkelzerrung wieder ins Training einsteigen kann, empfindet Nico Kovac als eine frohe Botschaft, zumal es am Samstagabend gegen den 1. FC Köln geht, ein Lieblingsgegner des Stürmers. Gegen die Rheinländer trifft Meier regelmäßig, zuletzt im vergangenen Jahr, als er nach seinem Comeback gleich dreimal ins Kölner Gehäuse traf. Meier soll in der Startelf spielen, was nicht nur an seiner Trefferquote gegen die Kölner liegen dürfte. Weiterlesen