Trotz Transfergerüchte und Verletzungssorgen hat Eintracht Frankfurt zur Zeit alles im Griff. Diesen Eindruck vermittelt zumindest Sportchef Bruno Hübner. Die Mannschaft bereitet sich auch in diesem Jahr wieder Abu Dhabi auf den Beginn der Rückrunde vor, und diesmal ist die Stimmung besser als Anfang 2016, als sich die vielen Baustellen auch auf dem Platz bemerkbar machten. Diese habe man im Sommer konsequent behoben, sagte Hübner in einem Interview mit dem Hessischen Rundfunk. Deshalb sei man ganz entspannt in den Wüstenstaat gefahren.
Knieschmerzen bei Ordonez
Selbst die Nachricht, dass Neuzugang Andersson Ordonez über Knieschmerzen klagt, wirft die Eintracht nicht aus der Bahn. Es besteht die Gefahr, dass das Außenband in Mitleidenschaft gezogen wurde, deshalb soll sich der 22jährige am Sonntag einer Kernspin-Untersuchung unterziehen, um Klarheit über seinen genauen Gesundheitszustand zu erhalten. Laut Hübner solle Ordonez sowieso die Zeit bekommen, die er braucht, um sich in die Mannschaft einzufügen. Er sei ein Mann für die Zukunft und werde in der Rückrunde noch keine tragende Rolle bei der Eintracht übernehmen, so der Sportchef.
Für Haris Seferovic könnten die Tage in Hessen bald gezählt sein. Hübner würde den Schweizer noch gerne bis zum Ende der Wintertransfer-Periode verkaufen. Es gäbe einige Interessenten, jedoch noch keine konkreten Neuigkeiten. Sollte man sich mit einem anderen Verein einig werden, heißt es für Seferovic, dessen Vertrag zum Saisonende ausläuft, im Sommer Abschied nehmen.
Frohe Kunde von Russ
Gute Nachrichten kommen von Marco Russ. Er kann mit der Mannschaft schon wieder einige Trainingseinheiten absolvieren und arbeitet hart daran, bald wieder einsatzbereit zu sein, Das sei einfach fantastisch, lobte Hübner seinen Spieler.