Eintracht: Kandidaten für die Bruchhagen-Nachfolge bringen sich in Position

Heribert Bruchhagen hat eine Ära als Präsident von Eintracht Frankfurt geprägt. Sportlich mussten die Hessen unter seine Ägide zwar einige Abstiege verkraften. Doch Bruchhagen schaffte es, den einstigen Chaos-Klubs zu beruhigen. Die einstmals fast bis zur Insolvenz verschuldeten Hessen stehen durch die Arbeit Bruchhagens wieder auf soliden Füßen. Allerdings hört der 67-Jährige im Sommer auf und zieht sich auf sein Altenteil zurück. Die Kandidaten für die Nachfolge bringen sich in Stellung. Die Namen, die durchgesickert sind, deuten an, dass den Entscheidungsträgern in Frankfurt eine Manager-Präsidenten-Lösung vorschwebt.

Gespräche mit Nerlinger und Metzelder
Laut „Bild“ führen die Hessen derzeit Verhandlungen mit dem Ex-Bayern-Sportchef Christian Nerlinger sowie mit Christoph Metzelder. Für jenen wäre es der erste Job in der operativen Führung eines Bundesligisten. Die beiden Männer sind allerdings nicht die einzigen Kandidaten. In Frage kommt laut Quelle auch Jens Lehmann. Jener hat ebenfalls noch keine Erfahrungen in einer entsprechenden Rolle sammeln dürfen.

Selbst ins Gespräch gebracht hat sich zudem Horst Heldt, der gezwungenermaßen als Manager von Schalke 04 im Sommer aufhören muss. Er erklärte im TV, dass er gerne irgendwann wieder in Frankfurt arbeiten würde, wo er als Spieler bereits gewirkt hat. Er wisse allerdings überhaupt nicht, wie die Planungen der Hessen seien und habe diesbezüglich auch noch keinerlei Gespräche geführt.

Was passiert mit Hübner?
Offiziell wird die Personalie Bruno Hübner nicht im Zusammenhang mit der Bruchhagen-Nachfolge diskutiert. Doch intern ist klar, dass einige der Kandidaten Konsequenzen für den Sportdirektor haben könnten. Bislang managte Bruchhagen das Finanzielle und Hübner kümmerte sich um die Kaderplanung. Mit Metzelder oder Lehmann ließe sich diese Arbeitsteilung wohl fortsetzen. Männer wie Nerlinger oder Heldt besitzen ihre Kompetenzen jedoch im sportlichen Bereich. Hübner wäre überflüssig, dafür würde ein Finanzexperte gebraucht.