Nach Fan-Randalen: Eintrachts Juristen rechnen mit harten Strafen

Es waren Bilder, die man einfach nicht sehen möchte: Im Hessen-Derby zwischen dem SV Darmstadt und Eintracht Frankfurt verbrannt Anhänger der SG, die Fan-Dasein mit der Tätigkeit von Verbrechern verwechselten, Fahnen des Gegners. 30 von den Kriminellen übten sich zudem noch in der wenig vorbildhaften Disziplin des Platzsturms. Im Falle von Eintracht Frankfurt muss man leider sagen, dass es wieder einmal die Anhänger dieses Klubs waren, die für solche Bilder sorgten. Die Strafe dürfte hart ausfallen, davon sind die Juristen des Vereins überzeugt.

Mindestens eine empfindliche Geldstrafe – Geisterspiele?
Da Frankfurt ein vorbestrafter Klub ist, fällt das Strafmaß härter als für einen Verein aus, der zum ersten Mal in eine derartige Situation verwickelt gewesen wäre. Wie die „Bild“ berichtet, rechnen die Juristen mindestens mit einer empfindlichen Geldstrafe. Möglich seien aber auch eine Bewährungsstrafe oder sogar ein Teil- oder Vollausschluss der eigenen Anhänger von Bundesliga-Partien. Im Extremfall drohen Geisterspiele. Weiterlesen

Eintracht: Veh eröffnet den Abstiegskampf

Schadenfreude zählt nicht zu den natürlichen Charaktereigenschaften von Thomas Schaaf. Aber möglicherweise konnte der langjährige Bremer doch ein gewisses Schmunzeln nicht unterdrücken, als sich sein Ex-Klub Eintracht Frankfurt unter der Woche gegen Aue im DFB Pokal bis auf die Knochen blamierte. Zur Erinnerung: Schaaf verließ die Hessen, nachdem er das Team bis auf Platz neun geführte hatte, weil es Probleme mit der Mannschaft gab und die Erwartungshaltung im Klub deutlich höher als ein Platz im Mittelfeld war. Vier Monate später wäre man damit wohl bereits wieder mehr als glücklich. Schaafs Nachfolger Armin Veh ruft den Abstiegskampf auf.

Veh: Kampf ist für Klassenerhalt notwendig
Veh ist sich nur zu bewusst, dass die Pokalblamage nicht aus dem Nichts kam. Auch in der Liga lief es – abgesehen vom positiven Ausreißer gegen Hannover 96 – zuletzt alles andere als gut. Weiterlesen

Eintracht : Frankfurter Arena soll wachsen

Werden Tore von Eintracht Frankfurt künftig von deutlich mehr Fans als bislang bejubelt? Darauf deutet vieles hin, schließlich gibt es ernsthafte Pläne, die Commerzbank Arena auszubauen. Dabei solle, um es mit den Worten von Frankfurts Sport-Dezernenten Markus Frank zu sagen, „richtig groß“ gedacht werden. Vor allem die Zahl der Stehplätze soll deutlich ausgebaut werden.

„Wand“ wie in Dortmund soll entstehen
Die Eintracht würde die Kapazität der Arena gerne von derzeit 51.000 Zuschauer auf 65.500 Zuschauer erhöhen. Die Zahl der Stehplätze soll von 9000 auf 18.000 Zuschauer steigen. Die Macher haben eine Zuschauer-Wand vor Augen, wie es sie sonst nur im Stadion von Borussia Dortmund gibt. Die Hoffnung ist, dass somit eine gute Grundlage für die Zukunft des Klubs, der Liga insgesamt und auch für die EM 2024, um die sich Deutschland bemüht, gelegt ist, verrät Vorstandsmitglied Axel Hellmann im Gespräch mit der „Bild“. Weiterlesen

Eintracht Veh überzeugt Flum vom Verbleib

Johannes Flum war nicht eben der Lieblingsspieler von Thomas Schaaf bei Eintracht Frankfurt. Der vor einigen Wochen zurückgetretene Coach setzte den 27-Jährigen in gerade einmal sieben Saisonspielen ein. Die elf Minuten, die der Mittelfeldspieler am letzten Spieltag ran durfte, waren für seine Verhältnisse lang. Unter dem langjährigen Bremer stand der Spieler insgesamt nur 163 Minuten auf dem Feld. Flum wusste, dass er unter Schaaf nur Reservist war und wohl auch bleiben würde. Er erklärte deshalb vor etwas mehr als einem Monat, dass er eine solche Saison „nicht noch einmal erleben“ wolle. Er habe deshalb mit seinem Berater gesprochen. Die letzten Worte sind in der Fußballer-Sprache der Code für: Ich möchte den Verein wechseln. Dazu passt, dass es bereits Gespräche mit anderen Klubs gab. Doch davon ist inzwischen allerdings nichts mehr übrig.

Vehs Comeback überzeugt Flum
Schaaf ist bekanntlich nicht mehr Trainer, weil er kein Vertrauen in seine Arbeit verspürte. Die Frankfurter brauchten anschließend einige Zeit, um den neuen Mann zu finden – welcher de facto der alte ist. Weiterlesen