Eintracht: Schaaf weiß von seiner Entlassung nichts

Vor dem 3:1 von Eintracht Frankfurt über die TSG Hoffenheim mussten die Hessen eine tiefe Krise durchstehen. Niederlage reihte sich an Niederlage. Naturgemäß wuchs die Kritik an Trainer Thomas Schaaf und schlug seltsame Blüten. Im Netz konnte man lesen, der frühere Bremer werde nach der Saison abgelöst, da er keinen Draht mehr zu den Spielern habe. Alles Blödsinn, widerspricht der Angegriffene im „Sport 1 Doppelpass“. Er habe ein hervorragendes Verhältnis zu Frankfurt-Boss Heribert Bruchhagen. Überhaupt sei „es immer interessant“, wenn man aus der Anonymität heraus attackiert werde. Da könne man sich nicht wehren, es sei deshalb müßig, sich damit auseinanderzusetzen.

Schaaf mit der Saison zufrieden
In gewisser Hinsicht tut Schaaf es dann aber doch und setzt sich mit seiner eigenen Leseart der Saison zur Wehr: Man sei nie wirklich in Abstiegsgefahr gewesen und dies trotz des Umbruchs, den die Mannschaft vor der Saison durchlaufen habe. Weiterlesen

Torhüter: Wiedwald stiftet Verwirrung

In der Hinrunde bewies Felix Wiedwald während der langen Verletzungspause von Kevin Trapp, dass er durchaus über das Zeug verfügt, um eine gute Nummer eins in der Bundesliga zu sein. Werder Bremen, der Heimatverein des 25-Jährigen, hätte ihn deshalb gerne bereits im Winter verpflichtet, doch Eintracht Frankfurt blockte ab. Für den Sommer schien alles klar zu sein, da Wiedwalds Vertrag ausläuft und die Hessen kein Mitspracherecht mehr haben. Es kursierten bereits erste Meldungen, Wiedwald habe bereits für vier Jahre und Bremen unterschrieben. Doch die Werder-Fans haben sich offenbar noch zu früh gefreut.
Weiterlesen

Eintracht Frankfurt künftig ohne Hildebrand

Eintracht Frankfurt verzichtet künftig auf die Dienste von Timo Hildebrand. Die Hessen hatten den Oldie in der Hinrunde nach der schweren Verletzung von Kevin Trapp verpflichtet. Sollte auch die Nummer zwei Felix Wiedwald ausfallen, habe man gleich einen guten Ersatz parat, so die Rechnung. Und diese ging bekanntlich auf: Wiedwald erkrankte am Pfeifferschen Drüsenfieber und Hildebrand musste in den Kasten., wo er seine Sache gut machte. Nun sind aber sowohl Trapp wie auch der 24-Jährige genesen. Hildebrand wird nicht länger gebraucht.

Was macht Hildebrand?
Der 35-Jährige habe sogar selbst um seine Freistellung gebeten, erklärte Manager Bruno Hübner im Gespräch mit dem „kicker“. Es soll Angebote aus Nordamerika geben, die Hildebrand reizen. Doch womöglich kommt es auch zu einem Transferbingo der besonderen Art, durch das der Oldie die Rückrunde bei Werder Bremen spielen könnte.
Weiterlesen

Aus der Traum: Gladbach wirft die Eintracht aus dem Pokal

Borussia Mönchengladbach war eine Nummer zu groß für Eintracht Frankfurt. In der zweiten Runde des DFB Pokals verloren die Hessen in der heimischen Arena gegen die Fohlen mit 1:2. Insgesamt präsentierte sich die Elf von Lucien Favre dabei gewohnt souverän und abgeklärt. Die Elf von Thomas Schaaf wirkte hingegen überaus motiviert und agierte voller Leidenschaft, war jedoch nicht clever genug.

Gladbach führte mit 2:0
Die Borussia erwischte den deutlichen besseren Start und hätte innerhalb der ersten 15 Minuten mehrfach in Führung gehen müssen. Insbesondere Max Kruse ließ eine hervorragende Gelegenheit liegen. So dauerte es bis zur 17. Minute, bevor die Gladbacher Felix Wiedwald zum ersten Mal überwinden konnten: Thorgan Hazard reagierte gedankenschnell und zog im 16er ab. Frankfurts Keeper hätte diesen Ball an einem perfekten Tag vielleicht parieren können, doch das Pokalspiel war für keinen der Hessen ein solcher Tag. Weiterlesen