Almeida ein Kandidat: Schaaf bastelt weiter an Werder Klassik in Frankfurt

Die Stürmersuche bei Eintracht Frankfurt gestaltet sich schwieriger als von den Verantwortlichen gehofft. Mit Nicklas Bendtner konnte bislang ebenso wenig Einigkeit erzielt wie mit z.B. Enner Valencia. Die Liste ließe sich noch um einige Namen verlängern. Trainer Thomas Schaaf, der ein Faible für seine Arbeitsweisen und Spieler aus Bremer Tagen schon mehr als ein einmal bewiesen hat, hat wohl deshalb wieder einen seiner alten Schützlinge ins Auge gefasst. Nach Hessen soll offenbar der Portugiese Hugo Almeida kommen.

Almeida ist ablösefrei
Über das Interesse der Frankfurter an dem bulligen Mittelstürmer berichtet die portugiesische Zeitung „record“. Schaaf ist demnach nicht nur deshalb an dem 30-Jährigen interessiert, weil er ihn aus gemeinsamen Bremer Tagen kennt. Überzeugt hat ihn offenbar auch, dass Almeida ablösefrei ist. Sein Vertrag bei Besiktas Istanbul wurde nicht verlängert. Er würde damit die Transferkasse der Frankfurter nicht belasten. Erreicht Almeida zudem wieder die Form, die unter Schaaf schon hatte, so ist er sportlich fraglos eine große Verstärkung.
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Eintracht: Schaafs verständlicher Transferwunsch

Es sind nur noch wenige Tage, dann beginnt für den Fußball-Lehrer Thomas Schaaf auch ganz offiziell ein neuer Lebensabschnitt. Nach 14 Jahren als Cheftrainer bei Werder Bremen, übernimmt er Eintracht Frankfurt. Allerdings erlebt der Kader der Hessen einen großen Umbruch. Zahlreiche Akteure haben den Verein verlassen, bislang konnte jedoch kaum Ersatz verpflichtet werden. Schaaf hat deshalb einen nur zu verständlichen Transferwunsch.

Ein „Guter“ soll kommen
Im Interview mit dem „kicker“ bewies der gebürtige Mannheimer seinen trockenen Humor. Gefragt, welchen Spieler sich der neue Trainer für seinen Kader denn wünschen würde, antwortete Schaaf, ein „Guter“ solle zur Eintracht kommen. Tatsächlich hat die Frage aber einen berechtigten Hintergrund, wie auch der 53-Jährige weiß. Natürlich sei Qualität verloren gegangen, so der Coach, „und wir drücken die eine oder andere Träne weg“. Trotzdem solle man keine Schnellschüsse auf dem Transfermarkt machen, nur um aktiv zu werden. Es bringe nichts, Spieler zu verpflichten, „nur um einen Transfer zu machen“, ist Schaaf überzeugt.
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Eintracht Frankfurt: Kommt ein Champions League-Sieger?

Noch immer hat Eintracht Frankfurt keinen Trainer verpflichten können, der den verwaisten Stuhl des nach Stuttgart abgewanderten Armin Veh übernehmen wird. Die Absage von Wunschkandidat Roger Schmidt, der Red Bull Salzburg in Richtung Bayer Leverkusen verlassen wird, hat die Hessen offenbar völlig unerwartet getroffen. Doch inzwischen geht es in der wichtigsten Personalie des Sommers möglicherweise endlich voran. Frankfurt hat einen neuen Wunschkandidaten: Kommen soll der Champions League-Sieger von 2012.

Di Matteo bei den Verantwortlichen hoch im Kurs
Roberto di Matteo steht laut „Bild“ bei den Verantwortlichen hoch im Kurs. Zuletzt war er beim FC Basel gehandelt worden, wo er hätte Murat Yakin beerben soll. Weiterlesen

Frankfurt oder Leverkusen: Qua vadis, Thomas Schaaf?

Für 14 Jahre tauchte der Name Thomas Schaaf so gut wie nie auf, wenn es darum ging, wer neuer Trainer bei einem Bundesligisten werden könne, der nach einem neuen Übungsleiter suchte. Schaaf war bei Werder Bremen zum Sinnbild von Vereinsinventar in bestem Sinne geworden. Inzwischen ist der Erfolgstrainer seit fast genau einem Jahr ohne Job und offenbar wieder heiß. Das Trainerkarussell für die neue Saison dreht sich in großem Tempo.

Leverkusen macht die Personalie Schaaf spannend
Der Reihe nach: Eigentlich schien es klar, dass der frühere Bremer und gebürtige Mannheimer bei Eintracht Frankfurt anheuern würde, um hier Armin Veh zu ersetzen, der seinen Hut am Ende der Spielzeit nehmen wird. Vor der Partie der Hessen gegen Mainz 05 besuchte Schaaf das Mannschaftshotel der Frankfurter. Dabei präsentierte er als Grund die bemerkenswert schlechte Lüge, er wollte wieder einmal ein Bundesliga-Spiel sehen. So die Karten von den Frankfurtern nicht exklusiv in ihrem Hotel abgegeben werden, hätte es wohl gereicht, einfach ins Stadion zu gehen. Weiterlesen