Almeida ein Kandidat: Schaaf bastelt weiter an Werder Klassik in Frankfurt

Die Stürmersuche bei Eintracht Frankfurt gestaltet sich schwieriger als von den Verantwortlichen gehofft. Mit Nicklas Bendtner konnte bislang ebenso wenig Einigkeit erzielt wie mit z.B. Enner Valencia. Die Liste ließe sich noch um einige Namen verlängern. Trainer Thomas Schaaf, der ein Faible für seine Arbeitsweisen und Spieler aus Bremer Tagen schon mehr als ein einmal bewiesen hat, hat wohl deshalb wieder einen seiner alten Schützlinge ins Auge gefasst. Nach Hessen soll offenbar der Portugiese Hugo Almeida kommen.

Almeida ist ablösefrei
Über das Interesse der Frankfurter an dem bulligen Mittelstürmer berichtet die portugiesische Zeitung „record“. Schaaf ist demnach nicht nur deshalb an dem 30-Jährigen interessiert, weil er ihn aus gemeinsamen Bremer Tagen kennt. Überzeugt hat ihn offenbar auch, dass Almeida ablösefrei ist. Sein Vertrag bei Besiktas Istanbul wurde nicht verlängert. Er würde damit die Transferkasse der Frankfurter nicht belasten. Erreicht Almeida zudem wieder die Form, die unter Schaaf schon hatte, so ist er sportlich fraglos eine große Verstärkung.

Diese Umstände sprechen gegen den Wechsel
Scheitern könnte ein Transfer allerdings trotzdem am Gehalt. Almeida hat bei Besiktas sehr gut verdient. Das Angebot der Türken war derart gut, dass Werder Bremen, damals noch ein Stammgast in der Champions League, aus dem Poker ausstieg und ihn vorzeitig im Winter verkaufte, um noch eine Ablöse zu kassieren. Zudem gibt es Konkurrenz für die Hessen. Neben der Eintracht hat auch Galatasaray Istanbul starkes Interesse an dem Angreifer bekundet. Allerdings steht der Klub derzeit negativ in den Schlagzeilen wegen verpasster Gehaltszahlungen. Kann und will Frankfurt Almeidas Gehaltsvorstellungen bedienen, so könnte der Wechsel tatsächlich klappen.