Eintracht Frankfurt verpflichtet Jonathan de Guzman

Fredi Bobic baut weiter am Kader von Eintracht Frankfurt für die kommende Saison. Wie der Verein bekannt gab, hat man sich die Dienste von Jonathan de Guzman gesichert. Der 29-jährige Mittelfeldspieler soll in Frankfurt einen Vertrag bis 2020 unterschreiben. Trotz der Tatsache, dass de Guzman bereits mit dem Verein ins Trainingslager fliegt, ist der Transfer aber noch nicht komplett. So müssen sich Frankfurt und der SSC Neapel noch über ein paar Ablösemodalitäten einigen, bevor der Wechsel offiziell wird.

Jonathan de Guzman ist der Bruder von Julian de Guzman, der in seiner Profilaufbahn unter anderem für Hannover 96, den 1. FC Saarbrücken und Jahn Regensburg spielte. Der Niederländer begann seiner Karriere bei Feyernoord Rotterdam. Später verschlug es ihn unter anderem zu RCD Mallorca, zum FC Villarreal und nach Swansea City. Seit 2014 steht de Guzman bei Neapel unter Vertrag, verbrachte die vergangenen beiden Jahre aufgrund einer Leihe aber beim FC Carpi und dem AC Chiev.

Neben dem niederländischen Mittelfeldspieler stößt auch Mandela Mbouhom zum Profikader der Eintracht. Der 18-Jährige war bisher in der Jugend von Frankfurt aktiv. Anfang der Woche unterschrieb er seinen ersten Profivertrag, der eine Gültigkeit bis zum Sommer 2019 hat. Mbouhom könnte eine Alternative für die Offensive in der neuen Saison sein.

Neben den Neuzugängen lässt allerdings auch das Thema Bastian Oczipka die Eintracht nicht los. Vor einigen Tagen wurde bekannt, dass der FC Schalke 04 Interesse an dem Linksverteidiger angemeldet hat. Trainer Niko Kovac erteilte einem Wechsel zunächst eine Absage und rief im Spaß eine Ablösesumme von 100 Millionen Euro aus.

Wie die Hessenschau berichtet, könnte der Trainer mit dieser Meinung aber allein stehen. So soll Oczipka durchaus an einem Engagement auf Schalke interessiert sein und auch bei der Eintracht steht man der Sache nicht vollkommen ablehnend gegenüber. Anstatt 100 Millionen könnten wohl schon fünf bis sieben Millionen ein überzeugendes Argument sein. Ein offizielles Angebot gab es bisher aber noch nicht.