Eintracht Frankfurt: Rebic, Hector, Varela und Tarashaj verlassen den Verein

Eintracht Frankfurt beendet die Leihe von vier Spielern und schickt Ante Rebic, Michael Hector, Guillermo Varela und Shani Tarashaj wieder zurück zu ihren jeweiligen Vereinen.

Im Falle von Ante Rebic entschieden sich die Verantwortlichen des Vereins, die Kaufoption von 3,2 Millionen nicht zu ziehen. Ein Hauptgrund für die Entscheidung dürfte die schwache Torausbeute des Angreifers gewesen sein. Rebic stand zwar in 24 Bundesligaspielen auf dem Feld, traf dabei jedoch nur zwei Mal das Tor. Trotz zwischenzeitlicher Überlegungen, den Spieler für die kommende Saison zu verpflichten, scheint man das Geld nun lieber an anderer Stelle nutzen zu wollen. Rebic kehrt damit vorerst nach Florenz zurück.

Das Ende der Leihe von Guillermo Varela kommt dagegen nicht überraschend. Der Spieler war vor dem Pokalfinale gegen Borussia Dortmund suspendiert worden, da er sich entgegen einer direkten Traineranweisung ein neues Tattoo stechen lies. Varela hatte die Entscheidung des Vereins anschließend öffentlich kritisiert und rechtliche Schritte angekündigt. Für ihn geht es nun wieder nach Manchester zum Europa-League-Sieger United.

Ebenfalls nicht mehr im Kader der Eintracht ist Shani Tarashaj. Dieser wurde im Sommer 2016 vom FC Everton ausgeliehen, konnte sich aber in Frankfurt nicht wirklich durchsetzen. Insgesamt 13 Einsätze, wobei er nur einmal von Anfang an auf dem Feld stand, waren am Ende für die Vereinsverantwortlichen zu wenig.

Zuletzt hat es auch Michael Hector erwischt. Der Jamaikaner kam zum Saisonbeginn vom FC Chelsea und war mit insgesamt 27 Einsätzen eigentlich eine Verstärkung für die Eintracht. Allerdings wurde Hector trotz guter Leistungen zwischenzeitlich einmal suspendiert, da dem Trainerteam seine Einstellung im Trainung zu lässig war. Auch wenn er im Saisonfinale wieder spielte, konnte er die Verantwortlichen der Eintracht wohl nicht komplett überzeugen.