Eintracht gewinnt Frankfurter Stadtduell – aber die Zweifel bleiben

Bislang kann man die Arbeit von Thomas Schaaf bei Eintracht Frankfurt kaum kritisieren. Die Hessen erreichten im Pokal zwar glanzlos, aber letztlich auch ohne Mühe die zweite Runde. In der Bundesliga konnte man vier Punkte aus zwei Partien erringen. Das 2:2 gegen den VfL Wolfsburg bewies zudem, dass die Moral der Truppe absolut intakt ist. Dennoch bleiben die Zweifel an Schaafs Arbeit. Diese dürften durch das jüngste Testspiel gegen den Stadtrivalen einmal mehr genähert werden – und dies, obwohl die Eintracht gewinnen konnte.

Eintracht schlägt FSV Frankfurt knapp
Schaaf nutzte die Länderspielpause für ein Testspiel gegen den Zweitligisten FSV Frankfurt, der in der zweiten Liga bislang stärker als erwartet agiert. Und eigentlich verlief die Partie positiv für die Truppe des langjährigen Bremers. Die Eintracht gewann mit 1:0. Das Tor des Tages erzielte Joel Gerezgiher in der ersten Minute der zweiten Halbzeit. Der 18-Jährige bewies, dass er reif für höhere Aufgaben ist. Ansonsten war es eher ein Spiel, das arm an Höhepunkten war. Vor allem gegen Ende der Partie musste Eintrachts Keeper Felix Wiedwald einige Male gut retten. Unter dem Strich hätte sich der FSV, der von Benno Möhlmann trainiert wird, ein Unentschieden verdient gehabt. Doch Schaafs Truppe agierte abgezockter, was den Coach gefreut haben dürfte, legt er auf diese Qualität doch großen Wert.
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Frankfurter Stürmersuche: Offenbar erfolgreich abgeschlossen

Bei Eintracht Frankfurt sucht man mit Hochdruck einen neuen Stürmer. Die Namen unterschiedlicher Kandidaten kamen und gingen praktisch täglich. Nun scheint man jedoch Nägel mit Köpfen gemacht zu haben, wie die „Bild“ und der „kicker“ berichten. Fast schon wenig überraschend handelt es sich um einen Mann, den Trainer Thomas Schaaf aus seiner Bremer Zeit sehr gut kennt.

Valdez heuert in Frankfurt an
So soll es Nelson Valdez sein, der künftig für die Eintracht auf Torejagd geht. Laut „Bild“ ist der Deal bereits perfekt. Folgt man dem „kicker“ fehlen nur noch Kleinigkeiten. Der Wechsel soll demnach noch in dieser Woche endgültig eingetütet werden. Einig sind sich beide Quellen in dem Punkt, dass der 30-Jährige und die Frankfurter sich schon auf die Modalitäten des künftigen Arbeitsverhältnisses geeinigt haben.
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Almeida ein Kandidat: Schaaf bastelt weiter an Werder Klassik in Frankfurt

Die Stürmersuche bei Eintracht Frankfurt gestaltet sich schwieriger als von den Verantwortlichen gehofft. Mit Nicklas Bendtner konnte bislang ebenso wenig Einigkeit erzielt wie mit z.B. Enner Valencia. Die Liste ließe sich noch um einige Namen verlängern. Trainer Thomas Schaaf, der ein Faible für seine Arbeitsweisen und Spieler aus Bremer Tagen schon mehr als ein einmal bewiesen hat, hat wohl deshalb wieder einen seiner alten Schützlinge ins Auge gefasst. Nach Hessen soll offenbar der Portugiese Hugo Almeida kommen.

Almeida ist ablösefrei
Über das Interesse der Frankfurter an dem bulligen Mittelstürmer berichtet die portugiesische Zeitung „record“. Schaaf ist demnach nicht nur deshalb an dem 30-Jährigen interessiert, weil er ihn aus gemeinsamen Bremer Tagen kennt. Überzeugt hat ihn offenbar auch, dass Almeida ablösefrei ist. Sein Vertrag bei Besiktas Istanbul wurde nicht verlängert. Er würde damit die Transferkasse der Frankfurter nicht belasten. Erreicht Almeida zudem wieder die Form, die unter Schaaf schon hatte, so ist er sportlich fraglos eine große Verstärkung.
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Eintracht: Schaafs verständlicher Transferwunsch

Es sind nur noch wenige Tage, dann beginnt für den Fußball-Lehrer Thomas Schaaf auch ganz offiziell ein neuer Lebensabschnitt. Nach 14 Jahren als Cheftrainer bei Werder Bremen, übernimmt er Eintracht Frankfurt. Allerdings erlebt der Kader der Hessen einen großen Umbruch. Zahlreiche Akteure haben den Verein verlassen, bislang konnte jedoch kaum Ersatz verpflichtet werden. Schaaf hat deshalb einen nur zu verständlichen Transferwunsch.

Ein „Guter“ soll kommen
Im Interview mit dem „kicker“ bewies der gebürtige Mannheimer seinen trockenen Humor. Gefragt, welchen Spieler sich der neue Trainer für seinen Kader denn wünschen würde, antwortete Schaaf, ein „Guter“ solle zur Eintracht kommen. Tatsächlich hat die Frage aber einen berechtigten Hintergrund, wie auch der 53-Jährige weiß. Natürlich sei Qualität verloren gegangen, so der Coach, „und wir drücken die eine oder andere Träne weg“. Trotzdem solle man keine Schnellschüsse auf dem Transfermarkt machen, nur um aktiv zu werden. Es bringe nichts, Spieler zu verpflichten, „nur um einen Transfer zu machen“, ist Schaaf überzeugt.
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