Eintracht: Bobic will Kader von Frankfurt auf Links drehen

Eintracht Frankfurt konnte sich erst durch die Relegation retten und den Klassenerhalt in der Bundesliga perfekt machen. Ohne den Trainerwechsel von Armin Veh zu Niko Kovac wären die Hessen wohl sang- und klanglos abgestiegen. Der Kroate konnte das Maximum aus dem Spielermaterial herausholen. Um zu verhindern, dass in der kommenden Saison wieder eine derartige Hängepartie entsteht, welche die Fans der Hessen die letzten Nerven kostet, soll auf dem Transfermarkt einiges passieren. Dies kündigte Fredi Bobic an, der Heribert Bruchhagen als Sportvorstand nachfolgt.

Bobic: Gesicht der Mannschaft wird sich ändern
So erklärte Bobic im Rahmen seiner offiziellen Vorstellung, dass sich das Team in der kommenden Spielzeit „mit einem neuen Gesicht präsentieren“ werde. Im Kader gebe es zahlreiche Baustellen, die man schnell angehen werde. Tatsächlich scheint es in jedem Mannschaftsteil zu brennen. So erklärte beispielsweise Keeper Heinz Lindner, den man in Frankfurt eigentlich auf keinen Fall ziehen lassen möchte, im Camp der österreichischen Nationalmannschaft, dass er sich seine Zeit bei der Eintracht anders vorgestellt habe und wechseln möchte. Weiterlesen

Nach Hoffenheim-Pleite: Untergangsstimmung in Frankfurt

Es gibt ein Horror-Szenario, dass die Fans von Eintracht Frankfurt und Werder Bremen miteinander teilen: Am letzten Spieltag trifft man direkt aufeinander – der Sieger geht in die Relegation, der Verlierer steigt ab. Und im Moment deutet alles genau darauf hin. Werder verlor am 29. Spieltag mit 1:2 gegen den FC Augsburg und rutschte auf den Relegationsrang ab. Frankfurt kassierte eine schmerzhafte 0:2-Pleite gegen die TSG Hoffenheim und verbleibt auf dem direkten Abstiegsplatz. Die Nerven liegen blank bei den Hessen. Die Fans pfiffen sich nach der Partie die Seele aus dem Leib. Einige Anhänger waren so aufgebracht, dass sie den Platz stürmen wollten. Sie mussten von Frankfurt-Spielern im persönlichen Gespräch beruhigt werden.

Bruchhagen erscheint als gebrochener Mann
Der Trainerwechsel von Armin Veh zu Niko Kovac hatte bislang kaum Effekt. In Frankfurt werden die Verantwortlichen immer ratloser. Präsident Heribert Bruchhagen, der nach der Saison aufhört, erscheint als gebrochener Mann. Weiterlesen

Eintracht: 70 Millionen Euro Minus bei Abstieg

Viel liest man darüber, welche katastrophalen finanziellen Folgen ein Abstieg für einen Bundesligisten hätte. Oft mangelt es jedoch an konkreten Zahlen, anhand derer man sich das gesamte Ausmaß vor Augen führen könnte. Eintracht Frankfurt beschreitet derzeit einen anderen Weg. Wie die „Bild“ berichtet, wird Finanzvorstand Oliver Frankenbach dem Aufsichtsrat des Vereins zeitnah im Detail präsentieren, was ein Klassenverlust bedeuten würde. Einige Zahlen sind bereits nach draußen gedrungen. Anders als 2011, als der Abstieg 50 Millionen Euro kostete, würde er diesmal mit einem Verlust von 70 Millionen Euro zu Buche schlagen.

So ergeben sich die 70 Millionen Euro Minus
In der zweiten Liga würde die Eintracht einen operativen Verlust von 20 Millionen Euro machen. Die Einnahmen würden auf 40 Millionen Euro sinken, allerdings müsste man aufgrund der aktuellen Verträge der Spieler wohl mit Ausgaben von 60 Millionen Euro rechnen.
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Eintracht: Kandidaten für die Bruchhagen-Nachfolge bringen sich in Position

Heribert Bruchhagen hat eine Ära als Präsident von Eintracht Frankfurt geprägt. Sportlich mussten die Hessen unter seine Ägide zwar einige Abstiege verkraften. Doch Bruchhagen schaffte es, den einstigen Chaos-Klubs zu beruhigen. Die einstmals fast bis zur Insolvenz verschuldeten Hessen stehen durch die Arbeit Bruchhagens wieder auf soliden Füßen. Allerdings hört der 67-Jährige im Sommer auf und zieht sich auf sein Altenteil zurück. Die Kandidaten für die Nachfolge bringen sich in Stellung. Die Namen, die durchgesickert sind, deuten an, dass den Entscheidungsträgern in Frankfurt eine Manager-Präsidenten-Lösung vorschwebt.

Gespräche mit Nerlinger und Metzelder
Laut „Bild“ führen die Hessen derzeit Verhandlungen mit dem Ex-Bayern-Sportchef Christian Nerlinger sowie mit Christoph Metzelder. Für jenen wäre es der erste Job in der operativen Führung eines Bundesligisten. Die beiden Männer sind allerdings nicht die einzigen Kandidaten. In Frage kommt laut Quelle auch Jens Lehmann. Jener hat ebenfalls noch keine Erfahrungen in einer entsprechenden Rolle sammeln dürfen. Weiterlesen