Eintracht: Schweglers großes Versprechen

Pirmin Schwegler hat seinen Zehenbruch auskuriert und sich mit einem großen Versprechen im Team von Eintracht Frankfurt zurückgemeldet. Kein Zähler werde mehr verschenkt, ließ der Kapitän der Hessen, der schon seit 2009 seine Fußballschuhe für die Eintracht schnürt, wissen. Ab jetzt werde man immer voll punkten.

„Die größten Fehler kommen im Erfolg“ Für einige Ausrutscher der Eintracht in der laufenden Saison, wie zum Beispiel beim SC Paderborn (2:4 aus der Sicht der Frankfurter) hat Schwegler eine einfache Erklärung. Die größten Fehler mache man immer im Erfolg, führt der 24-Jährige aus. Vor der Partie in Paderborn habe man sich nach den drei starken Spielen zu Jahresbeginn zu sicher gefühlt und sei zu sehr von der eigenen Stärke überzeugt gewesen, so der Mittelfeldspieler weiter. Doch damit sei jetzt Schluss. Weiterlesen

DFB möchte Frankfurt Fans aussperren

Eintracht Frankfurt droht ein Auswärtsspiel ohne eigene Anhänger. Wie die „Frankfurter Rundschau“ in ihrer Online-Ausgabe berichtet, wird der Kontrollausschuss des DFB beim verbandseigenen Sportgericht einen entsprechenden Antrag einbringen, der es den Hessen verbietet, Karten für das Gastspiel bei Union Berlin am 26. März an die eigenen Anhänger zu verkaufen. Zudem müssen die Frankfurter den Hauptstädtern vermutlich die deshalb ausbleibenden Einnahmen ersetzen.

Chaoten in Düsseldorf tragen die Schuld Die Schuld daran, dass die Spieler in den Frankfurter Trikots in Berlin ohne eigene Anhänger auskommen müssen, tragen die „Fans“, welche die Eintracht vor einigen Wochen zum Spitzenspiel gegen Fortuna Düsseldorf ins Rheinland begleitet hatten. Dort brannten die Chaoten nicht nur Pyrotechnik ab, sondern schossen auch mit Leuchtspurgeschossen auf das Spielfeld. Das Gefährdungspotenzial der Aktion ist laut der nachfolgenden DFB-Analyse „erheblich“ gewesen und zwar für andere Fans, die Spieler und Betreuer beider Teams sowie für die Täter selbst. Weiterlesen

1:0 über Cottbus: Frankfurt segelt in Richtung Aufstieg

Eintracht Frankfurt hat die eigenen Ambitionen auf den direkten Wiederaufstieg in die Bundesliga untermauert. Die Hessen siegten bei Energie Cottbus mit 1:0 und festigen damit Rang zwei in der Tabelle. Das goldene Tor in einem hart umkämpften Spiel konnte in der 69. Minute Erwin Hoffer erzielen.

„Ein schmutziger Sieg“

Die Partie in der Lausitz war nichts für die Freunde von gepflegtem Fußball, sondern etwas für die Fans von harter, körperbetonter Spielweise, großem Kampf und dreckigen Trikots. Frankfurt-Coach Armin Veh sprach nach der Partie davon, das Duell mit den Cottbusern sei „ein schmutziger Sieg“ gewesen, sei Team habe unter einem „unheimlichen Druck gestanden“, nachdem die direkten Konkurrenten im Aufstiegsrennen triumphieren konnten. Umso wichtiger sei es gewesen, so Veh weiter, dass man dennoch habe gewinnen können. Wie groß die Anspannung der Frankfurter war, unterstrich nach dem Spiel Verteidiger Heiko Butscher, der davon sprach, dass die Führung wie eine „Befreiung“ gewirkt habe. Tatsächlich tat sich die Eintracht bis dahin mit den kompakt stehenden Cottbusern, die ihrerseits immer wieder schnelle Konter vortragen konnten, extrem schwer.

Die spannendste zweite Liga aller Zeiten

Durch den Sieg nehmen die Frankfurter mit 49 Punkten den zweiten Platz in der Tabelle ein, der nach dem 34. Spieltag den direkten Aufstieg bedeuten würde. Allerdings ist dies kein Grund für die Hessen, sich auf dem bisher Erreichten auszuruhen, denn die zweite Liga ist so spannend wie noch nie. Denn Tabellenführer Spielvereinigung Greuther Fürth und den Fünftplatzierten FC St. Pauli trennen nach dem 24. Spieltag gerade einmal vier Punkte – und die Hamburger haben ein Spiel weniger als die Bayern. Selbst TSV 1860 München, das auf Rang sechs derzeit 41 Zähler gesammelt hat, darf sich mit zwei Spielen weniger noch berechtige Hoffnungen auf den Aufstieg machen. Die Frankfurter Stürmer scheinen mit ihren Adidas F50 TRX jedenfalls gut gerüstet zu sein.

 

Alemania Aachen mit Hammer-Serie

Die Aachener Serie von mittlerweile 8 Spielen ohne Niederlage hielt auch beim Dominator der Hinrunde in Düsseldorf (0:0). Seit dem 16. Spieltag gab es für die Truppe aus Aachen keine Niederlage mehr. Zuletzt legten die Jungs vom Tivoli eine solche Serie in ihrem Aufstiegsjahr 05/06 hin.

„Auf diese Serie kann die Mannschaft stolz sein. Jetzt brauchen wir aber unbedingt mal wieder einen Sieg, damit wir uns endlich unten absetzen können. In Düsseldorf waren wir nah dran. Dann schlagen wir jetzt eben Paderborn“, sagte Trainer Friedhelm Funkel begeistert. Aufgrund der schlechten Hinrunde geht es für die Alemania in diesem Jahr jedoch immer noch nur um den Klassenerhalt. Weiterlesen