Eintracht Frankfurt ist ohne Frage eines der Überraschungsteams der bisherigen Saison. Trainer Niko Kovac gilt als einer der Architekten des Erfolgs. Fraglos hat aber auch der neue Klubchef Fredi Bobic mit seinen kreativen Transfers einen großen Anteil an dem Höhenflug der Hessen. Praktisch ohne Geld gelang es dem langjährigen Stuttgarter, eine schlagkräftige Truppe zusammenzustellen. Sinnbild für diese kluge Einkaufspolitik ist Jesus Vallejo, der als Leihe von Real Madrid in Frankfurt spielt. Der 19-Jährige kam in allen zehn Bundesliga-Spielen zum Einsatz und ist bereits eine zentrale Säule in der Abwehr der Hessen. Bobic macht den Fans Hoffnung, dass weitere Transfers der Kategorie Vallejo folgen könnten.
Bobic: Habe das richtige Netzwerk für derartige Verpflichtungen
Im Gespräch mit dem „Weser Kurier“ erklärte der oberste Geschäftsführer der Hessen, dass es „sicherlich weitere Spieler der Kategorie Vallejo“ gebe, die man im kommenden Jahr verpflichten könne. Verantwortlich hierfür sei sein hervorragendes Netzwerk innerhalb des europäischen Profi-Fußballs. Nach seiner Entlassung beim VfB Stuttgart habe er nicht auf der faulen Haut gelegen, sondern sich „vieles angeschaut und mein Netzwerk verfestigt.“ Von dieser Arbeit profitiere jetzt die Eintracht. Dies werde auch in Zukunft so bleiben, ist Bobic überzeugt. Wenn er jetzt reise, besuche er auch die großen Vereine in England, Spanien und Portugal, um Kontakt zu halten, führt der frühere Nationalspieler aus. Weiterlesen