Vallejo: Bobic macht Eintracht-Fans Hoffnungen auf weitere Transfercoups

Eintracht Frankfurt ist ohne Frage eines der Überraschungsteams der bisherigen Saison. Trainer Niko Kovac gilt als einer der Architekten des Erfolgs. Fraglos hat aber auch der neue Klubchef Fredi Bobic mit seinen kreativen Transfers einen großen Anteil an dem Höhenflug der Hessen. Praktisch ohne Geld gelang es dem langjährigen Stuttgarter, eine schlagkräftige Truppe zusammenzustellen. Sinnbild für diese kluge Einkaufspolitik ist Jesus Vallejo, der als Leihe von Real Madrid in Frankfurt spielt. Der 19-Jährige kam in allen zehn Bundesliga-Spielen zum Einsatz und ist bereits eine zentrale Säule in der Abwehr der Hessen. Bobic macht den Fans Hoffnung, dass weitere Transfers der Kategorie Vallejo folgen könnten.

Bobic: Habe das richtige Netzwerk für derartige Verpflichtungen
Im Gespräch mit dem „Weser Kurier“ erklärte der oberste Geschäftsführer der Hessen, dass es „sicherlich weitere Spieler der Kategorie Vallejo“ gebe, die man im kommenden Jahr verpflichten könne. Verantwortlich hierfür sei sein hervorragendes Netzwerk innerhalb des europäischen Profi-Fußballs. Nach seiner Entlassung beim VfB Stuttgart habe er nicht auf der faulen Haut gelegen, sondern sich „vieles angeschaut und mein Netzwerk verfestigt.“ Von dieser Arbeit profitiere jetzt die Eintracht. Dies werde auch in Zukunft so bleiben, ist Bobic überzeugt. Wenn er jetzt reise, besuche er auch die großen Vereine in England, Spanien und Portugal, um Kontakt zu halten, führt der frühere Nationalspieler aus. Weiterlesen

Alex Meier wieder im Training

Eintracht Frankfurts Top-Stürmer Alex Meier steigt wieder ins Mannschaftstraining ein und soll am Samstag gegen Köln wieder im Kader stehen. Trainer Nico Kovac hat hohe Ziele für seine Mannschaft gesteckt.

Zehn bis zwölf Punkte bis zur Sommerpause

Da wäre Sportdirektor Bruno Hübner fast die Kaffeetasse aus der Hand gefallen, als er hörte, was Nico Kovac bis zur Winterpause erreichen möchte. Zehn bis zwölf Punkte sollen dann auf der Habenseite des Punktekontos stehen. Zwar werden derart Kernbotschaften vorher zwischen Kovac und Hübner abgesprochen, doch nannte der Sportdirektor dieses Etappenziel doch recht ambitioniert in Anbetracht der Lage, wo die Eintracht noch im letzten Jahr stand. Kovac möchte keinen Druck aufbauen, sondern traut seiner Mannschaft durchaus zu, dieses Ziel erreichen zu können, zumal Alex Meier wieder ins Mannschaftstraining einsteigen kann.

Belastungstest bestanden

Die Botschaft, dass Alex Meier den Belastungstest bestanden hat und nach seiner Oberschenkelzerrung wieder ins Training einsteigen kann, empfindet Nico Kovac als eine frohe Botschaft, zumal es am Samstagabend gegen den 1. FC Köln geht, ein Lieblingsgegner des Stürmers. Gegen die Rheinländer trifft Meier regelmäßig, zuletzt im vergangenen Jahr, als er nach seinem Comeback gleich dreimal ins Kölner Gehäuse traf. Meier soll in der Startelf spielen, was nicht nur an seiner Trefferquote gegen die Kölner liegen dürfte. Weiterlesen

Abraham und Vallejo werden spielen, Tarashaj fällt aus

Eintracht Frankfurts Trainer Nico Kovac ist zuversichtlich, dass sein spanischer Verteidiger Jesus Vallejo beim Hessen-derby am Samstag in Darmstadt einsatzbereit ist. Seien Verletzung an der Wade werde man in den Griff bekommen, sagte der Coach. „Der Junge ist eine Machine“, so Kovac gegenüber der Presse. „Es gibt Diesel, und es gibt Einspritzer. Und Jesus ist ein Einspritzer.“ Zwar konnte der 19jährige aufgrund einer alten Verletzung weite Teile der Vorbereitung nicht mitmachen und fehlte auch bei allen Vorbereitungsspielen, doch das ist für den Trainer kein Problem. Laut Kovac habe Vallejo am vergangenen Samstag gegen Schalke bewiesen, dass er der Mannschaft helfen könne. Auch über den Einsatz von David Abraham äußerte sich Kovac zuversichtlich. Abraham laboriere lediglich an einer nervlichen Irritation im Oberschenkel. Er verspüre ein komisches Gefühl, weshalb ihn Kovac beim Freundschaftsspiel gegen Leipzig auf der Bank ließ.
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Eintracht: Komplett neue Innenverteidigung noch im August?

In der Abwehrzentrale von Eintracht Frankfurt brennt es lichterloh. Der langjährige Abwehrchef Carlos Zambrano wurde verkauft. Marco Russ ist schwer erkrankt, Bamba Anderson und der frisch verpflichtete Jesus Vallejo sind verletzt. Derzeit steht nur David Abraham, der seinerseits von einer ganzen Reihe von Klubs umworben wird, im Kader der Hessen als wirklich fitter Innenverteidiger zur Verfügung. Frankfurt wird deshalb wohl zeitnah auf dem Transfermarkt reagieren. Möglicherweise wird die Innenverteidigung noch im August runderneuert.

Abwehrspieler von Chelsea im Anflug
Bereits in den kommenden Tagen könnte der erste Vollzug gemeldet werden. Wie die „Bild“ berichtet, ist Michael Hector vom FC Chelsea im Anflug auf die Mainmetropole. Den Verantwortlichen der Hessen sollen die Leistungen des 24-Jährigen bei dessen Leihklub FC Reading sehr imponiert haben. Der Wechsel ist laut Quelle bereits in trockenen Tüchern. Der Jamaikaner soll an der Seite von Hector bereits im Pokal gegen Magdeburg auflaufen. Ob der Spieler geliehen oder gekauft wird, offenbart die „Bild“ allerdings nicht.
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