Frankfurt für Deutschland: Eintracht erreicht Viertelfinale der Europa League

Ein deutsches Team hat doch das Viertelfinale eines europäischen Wettbewerbs erreicht. Es war an Eintracht Frankfurt, die Ehre der Bundesliga zu retten. Nachdem alle deutschen Starter im Achtelfinale der Champions League gescheitert sind und die SGE ohnehin schon das letzte verbliebene Bundesliga-Team in der Europa League war, setzten sich wenigstens die Adler durch. Frankfurt bezwang Inter Mailand im Achtelfinale durch einen 1:0-Auswärtssieg.

Spielbericht: Jovic erzielt das goldene Tor

Die Ausgangssituation für die Partie war nach dem Hinspiel klar. Die erste Begegnung in der Mainmetropole war 0:0 ausgegangen. Würde es der Eintracht gelingen, in Mailand ein Tor zu schießen, wären die Adler in einer extrem starken Ausgangsposition. Inter müsste dann vor heimischem Publikum mindestens zwei Treffer erzielen, um noch weiterzukommen.

Und schon nach fünf Minuten trat das Ereignis ein, auf das die SGE hoffte und das die Italiener fürchteten: Stefan de Vrij spielte eine Kopfballrückgabe viel zu kurz. Luka Jovic schaltete blitzschnell und zündete den Turbo. Er sprintete am Abwehrspieler vorbei und hob die Kugel über Inters Schlussmann in die Maschen.

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Eintracht Frankfurt: Das Balkan-Trio bringt den Sieg

Eintracht Frankfurt muss nicht über die 90 Minuten glänzen: Drei helle Momente reichen und am Ende stand ein 3:0-Sieg über Hannover 96 zu Buche. Für die Eintracht war der Erfolg ein ganz wichtiges Zeichen. Nach dem überragenden 4:1-Erfolg in der Europa League über Shachtar Donezk sollte in der Liga endlich wieder ein Sieg her – vorher setzte es vier Remis in Folge. Ein Dreier musste her. Vor allem in Durchgang eins konnten die Gastgeber aus Hannover noch gut mithalten, obwohl sie auf Walace verzichten mussten (5. Gelbe Karte). Nur einmal kamen die Adler in den ersten 45 Minuten zu einem guten Abschluss. Luka Jovic vergab die große Möglichkeit zur Führung jedoch leichtfertig. Nach dem Pausentee entwickelte sich jedoch eine glasklare Angelegenheit. Immer wenn die SGE anzog, fand Hannover keine Antwort mehr. So musste folgerichtig das 1:0 fallen. Am Sonntag glänzte Jovic dann doch noch, aber erst einmal als Vorlagengeber. Vor dem Sechzehner nahm Jovic kurz das Tempo raus, um den durchstartenden Ante Rebic einen perfekten Pass zu servieren. Der Vize-Weltmeister ließ sich nicht lange bitte und verlud Esser – die Führung war perfekt.

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Eintracht Frankfurt: Hütter hofft bei Rode auf Win-Win-Szenario

Vor viereinhalb Jahren verließ Sebastian Rode Eintracht Frankfurt, um beim FC Bayern München sein Glück zu suchen. Wirklich gut lief es dort allerdings nur in der ersten Saison (42 Pflichtspieleinsätze). Im zweiten Jahr pendelte Rode zwischen Bank und Tribüne, weshalb er zu Borussia Dortmund wechselte. Dort wurde es bekanntlich richtig schlimm. In der letzten Saison kam er auf sechs Pflichtspieleinsätze. In dieser Spielzeit war er für Schwarz-Gelb noch gar nicht am Ball. Und dazu wird es auch nicht mehr kommen, da sich der 28-Jährige für den Rest der Saison seinem ehemaligen Team Eintracht Frankfurt anschließt. Der Deal passiert vorläufig nur auf Leihbasis. Doch wer Adler-Coach Adi Hütter zuhört, erkennt, dass beide Seiten längerfristig zusammenarbeiten möchten. Der Trainer der Hessen hofft auf einen Win-Win-Effekt.

Hütter: Rode „passte sehr gut“

Man sei durch die Verletzung Lucas Torros gezwungen gewesen, sich auf dem Transfermarkt umzuschauen, schildert Hütter in der „Bild“. Rode „passte dabei sehr gut“. Der Spieler habe versucht, einen Verein zu finden, bei dem er glücklich sei. Und bei der Eintracht kenne er das Umfeld. Er glaube, so der Trainer weiter, dass der 28-Jährige dem Spiel der Adler durch „seine Dynamik, Einsatzbereitschaft und Aggressivität“ helfen könne. Rode könne „einen Impuls für unser Spieler geben“, schildert Hütter seine Erwartungen an den Neuzugang.

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Eintracht Frankfurt: Hütter kündigt Kaderumbauten im Winter an

Eintracht Frankfurt ist die wohl positivste Überraschung der Hinrunde. Dies lässt sich schon jetzt sagen. Die Adler beeindruckten durch ein wuchtiges Offensivspiel, dem nur wenige Gegner etwas entgegenzusetzen hatten. Die Hessen sind derzeit ein ernsthafter Kandidat auf einen Champions League-Platz. Viele Eintracht-Fans fassen sich allerdings sorgenvoll an die Stirn, wenn sie solche Sätze hören oder lesen. Vor zwei Jahren spielte Frankfurt eine sogar noch bessere Hinrunde – um dann in der Rückrunde brutal abzustürzen und zur Schießbude der Liga zu werden. Eintracht-Coach Adi Hütter kennt diese unter seinem Vorgänger Niko Kovac passierte Geschichte natürlich – und kündigt Gegenmaßnahmen an. Im Winter soll der Kader umgebaut haben.

Hütter will Spieler nach ihrer Qualität bewerten

Die „Frankfurter Allgemeine“ zitiert Hütter mit den Worten, man sei gefordert, den Kader zu durchforsten. Dabei müssten die Verantwortlichen alle Spieler anhand von zwei einfachen Fragen bewerten, so der Coach weiter: „Wer tut uns gut?“ Und: „Wer kann den Weg mit uns gehen?“ Vereinfacht gesagt bedeutet dies, dass alle Spieler, die nicht gewünschte Qualität mitbringen, sich auf die Aufforderung gefasst machen müssen, den Verein zu verlassen. Angenehmer Nebeneffekt dabei für Hütter: Die Größe des Kaders, der nach Ansicht des Trainers zu viele Spieler umfasst, wird reduziert. Weiterlesen