Reise in der Europa League geht für Frankfurt weiter

Eintracht Frankfurt sorgt nicht nur in der Bundesliga für Furore. Die Elf von Trainer Adi Hütter begeistert derzeit die Fußballwelt. Nach dem beeindruckenden Sieg in der Europa League gegen Benfica Lissabon, wartet im Halbfinale nun der FC Chelsea. Bereits einen Tag nach dem Triumph über Lissabon teilten die Frankfurter mit, dass es für das Heimspiel gegen den FC Chelsea keine Karten mehr gibt. Das Stadion ist somit ausverkauft und Adi Hütter freut sich erneut über ein volles Haus und eine tolle Unterstützung der Fans. Die stimmgewaltige Unterstützung von 48.000 Fans ist der Mannschaft gegen die Londoner gewiss. Für das Rückspiel in London, stehen den Fans der Frankfurter lediglich 2.235 Eintrittskarten zur Verfügung. Eintracht Frankfurt steht somit vor einer schwierigen Herausforderung und Aufgabe. Es wird angenommen, dass etwa 20.000 Fans nach London reisen möchten. Wie und wann die wenigen Tickets für das Rückspiel vergeben werde, dazu wollte sich Eintracht Frankfurt noch nicht äußern. Die Verantwortlichen aus Frankfurt geben bereits jetzt bekannt, dass die Reise nach London ohne gültiges Ticket in der Hand keinen Sinn machen wird. Rund um das Stadion wird keine Möglichkeit geboten das Spiel zwischen Chelsea und Frankfurt zu verfolgen.

Die Reise von Eintracht Frankfurt geht in der Europa League weiter. Somit lebt der Traum von Baku weiter. Nach der 2:4-Niederlage in Lissabon war somit ein perfekter Abend notwendig, um den Aufstieg zu fixieren. Einen solchen erwischte die Elf von Adi Hütter an diesem Abend. Die Sensation wurde mit dem 2:0-Heimsieg besiegelt. Nach dem Gewinn des UEFA-Cups im Jahr 1980, steht Eintracht Frankfurt wieder in einem Halbfinale eines europäischen Wettbewerbs. Der Sieg ist einem gewissen Herrn Rebic zu verdanken. Ante Rebic lieferte eine beeindruckende Leistung ab und war nicht zu stoppen. Der Kroate konnte seine tolle Leistung zwar nicht mit einem Torerfolg krönen, jedoch ist Adi Hütter die Leistung keinesfalls verborgen geblieben. Der Österreicher ist bekannt dafür, dass er nur eher ungern einen einzigen Spieler aus dem Kollektiv hervorhebt. Bei Ante Rebic machte der 49-jährige Trainer nun aber eine Ausnahme.

Die Leistung von Rebic war hervorragend, jedoch war nicht nur der Kroate alleine für den Erfolg verantwortlich. Die Mannschaftsleistung war an diesem Abend nahezu perfekt. Sebastian Rode und Filip Kostic lieferten ebenfalls einen wichtigen Beitrag zum Erfolg der Eintracht aus Frankfurt.