Hütter darf weiterhin auf den Einzug in das Finale hoffen

Die Elf von Trainer Adi Hütter hat in der Europa League gegen den FC Chelsea einen sehr guten Auftritt geliefert. Zwar musste sich Eintracht Frankfurt am Ende mit einem 1:1 begnügen, jedoch leben die Chancen und Hoffnungen auf den Einzug in das Finale weiterhin. Die Frankfurter haben im Europa-League-Halbfinale gegen die Londoner eine 1:0-Führung aus der Hand gegeben. In der ersten Halbzeit waren die Gastgeber aus Deutschland die tonangebende Mannschaft und hatten den FC Chelsea gut unter Kontrolle. Pedro nutzte allerdings einen kleinen Moment der Unaufmerksamkeit noch kurz vor dem Pausenpfiff zum Ausgleich. Nach der Pause wurden die Gäste aus Großbritannien gefährlicher und Eintracht Frankfurt hatte in der 60. Spielminute Glück, als ein Schuss von Luiz nur an die Stange gegangen ist. Auf der anderen Seite war aber auch etwas Pech mit im Spiel, denn die Frankfurter fanden kurz vor dem Spielende noch zwei sehr gute Torchancen vor.

Adi Hütter mit der Mannschaftsleistung sehr zufrieden

Nach dem Schlusspfiff überwiegte bei Trainer Adi Hütter die Freude. Im Vorfeld hatte niemand den Frankfurtern eine Chance eingeräumt. Seine Mannschaft hat einen sehr guten Tag erwischt und aufopferungsvoll gekämpft. Der Lohn war, dass die Eintracht aus Frankfurt weiterhin vom Finale in der Europa League träumen dürfen. Natürlich wartet noch das schwere Auswärtsspiel in London. Die Stimmung im Stadion des FC Chelsea wird großartig sein und die britischen Fans werden sicherlich keine Sympathien für eine Mannschaft aus Deutschland haben und zeigen. Adi Hütter hat mit der Eintracht aus Frankfurt bereits vieles erreicht und ist natürlich davon überzeugt, dass die Chancen im Rückspiel nicht sonderlich schlecht stehen.

Österreicher verzaubert Eintracht Frankfurt

Nachdem Trainer Niko Kovac im vergangenen Sommer zum FC Bayern München wechselte, traute niemand den Frankfurtern eine solch beeindruckende Saison zu. Adi Hütter hat die Nachfolge von Niko Kovac angetreten und die Erwartungshaltungen sicherlich übertroffen. Der Österreicher ist ein sympathischer und sehr ehrlicher Trainer. Er hat zu seiner Mannschaft einen erstklassigen Draht gefunden und mit seinen Aufstellungen und Einwechslungen beweist er immer wieder ein gutes Händchen. In zwei Wochen muss Eintracht Frankfurt auswärts gegen den FC Chelsea bestehen. Mit einer Leistung wie im Hinspiel, hegen die Frankfurter auf alle Fälle gerechtfertigt Hoffnungen auf den Einzug in das Finale.