Elfmeterschießen: Frankfurt steht im DFB-Pokalfinale

Eintracht Frankfurt hat das DFB-Pokalfinale erreicht. Die Hessen bezwangen Borussia Mönchengladbach nach Elfmeterschießen mit 7:6. Das Spiel fand bei den Fohlen statt. Den entscheidenden Elfmeter verwandelte Branimir Hrgota – in Gladbach wird man sagen: ausgerechnet dieser Spieler. Schließlich war der Angreifer erst vor der Saison von der Borussia zur Eintracht gewechselt.

Spielbericht: Frankfurt beginnt furios – lässt dann aber nach
Es schien zu Beginn des Spiels fast so, als habe Niko Kovac seinen Mannen die Anweisung gegeben, den Gegner von der ersten Minute an zu überrennen. Frankfurt begann furios und erspielte sich bereits in den ersten zehn Minuten einige gute Torgelegenheiten. Die Belohnung folgte schließlich nach einer Viertelstunde: Taleb Tawatha erzielte das 1:0 für die Adler. Gladbach hatte in diesem Spiel offenbar mit vielen Szenarien gerechnet, nur nicht mit einem Rückstand. Für einige Minuten wirkten die Fohlen sehr nervös. Frankfurt verpasste es in dieser Phase, einen höheren Sieg herauszuschießen. Weiterlesen

RB Leipzig: Bilanzen enthüllen Millionen-Schuld gegen Red Bull

Zuletzt war viel in den Zeitungen davon zu lesen, wie unabhängig RB Leipzig (und auch RB Salzburg) von Red Bull sei. Der Brausekonzern sei lediglich der Hauptsponsor. Die Verantwortlichen des Bundesligisten betonten dies, um einem möglichen Ausschluss aus der Champions League vorzubeugen. Die UEFA verbietet eigentlich, dass zwei Teams mit identischem Besitzer im selben Wettbewerb antreten. Die aktuellen Bilanzen von RB Leipzig, die im Bundesanzeiger veröffentlicht wurden, wecken allerdings intensive Zweifel an dieser Aussage. Leipzig schuldet Red Bull demnach mehr als 50 Millionen Euro – Stand: 31.12.2015.

Leipzig finanziert Kader mit Krediten von Red Bull
Zum Jahresabschluss 2015 schuldete RB Leipzig Red Bull laut Bundesanzeiger rund 52,838 Millionen Euro. Von den Gesamtverbindlichkeiten des Vereins in Höhe von rund 58,9 Millionen Euro fiel damit der Löwenanteil auf Red Bull. Interessant ist auch, wie die Kredite gegeben wurden. Sie stammen vom Hauptgesellschafter der RB Leipzig GmbH. Es handelt sich um Red Bull, der 99 Prozent in seinem Portfolio weiß. Anders ausgedrückt: Zumindest zum Jahresabschluss 2015 war Red Bull mitnichten nur der Hauptsponsor von RB Leipzig. Weiterlesen

Eintracht Frankfurt bringt nichts aus der Ruhe

Trotz Transfergerüchte und Verletzungssorgen hat Eintracht Frankfurt zur Zeit alles im Griff. Diesen Eindruck vermittelt zumindest Sportchef Bruno Hübner. Die Mannschaft bereitet sich auch in diesem Jahr wieder Abu Dhabi auf den Beginn der Rückrunde vor, und diesmal ist die Stimmung besser als Anfang 2016, als sich die vielen Baustellen auch auf dem Platz bemerkbar machten. Diese habe man im Sommer konsequent behoben, sagte Hübner in einem Interview mit dem Hessischen Rundfunk. Deshalb sei man ganz entspannt in den Wüstenstaat gefahren.

Knieschmerzen bei Ordonez

Selbst die Nachricht, dass Neuzugang Andersson Ordonez über Knieschmerzen klagt, wirft die Eintracht nicht aus der Bahn. Es besteht die Gefahr, dass das Außenband in Mitleidenschaft gezogen wurde, deshalb soll sich der 22jährige am Sonntag einer Kernspin-Untersuchung unterziehen, um Klarheit über seinen genauen Gesundheitszustand zu erhalten. Laut Hübner solle Ordonez sowieso die Zeit bekommen, die er braucht, um sich in die Mannschaft einzufügen. Er sei ein Mann für die Zukunft und werde in der Rückrunde noch keine tragende Rolle bei der Eintracht übernehmen, so der Sportchef. Weiterlesen

Vom Abstiegskandidaten zum Champions League Anwärter

In den letzten Jahren fiel auch immer der Name Eintracht Frankfurt, wenn schon vor Beginn einer jeden Saison von Experten die möglichen Abstiegskandidaten ausgewählt wurden. Dich in der aktuellen Spielzeit scheinen sich die kessen Hessen auf den Spitzenplätzen fest zu setzen. Sie machen Mannschaften wie Borussia Dortmund und Bayern München das Leben schwer und gehören nun zu den heißesten Anwärtern auf die Champions League Plätze. Trainer Nico Kovac steckt hohe Ziele und verrät sein Geheimnis.

Gute Transferpolitik

Nico Kovac hat Eintracht Frankfurt gemeinsam mit Sportchef Fredi Bobic zu einer Spitzenmannschaft geformt, die mit den Großen der Liga durchaus mithalten kann, wie die Spiele gegen den BVB und den FC Bayern München gezeigt haben. Ein Erfolgsrezept ist die effektive Transferpolitik des Klubs. Dadurch, dass die Eintracht in der letzten Saison durch die Relegation musste, sind viele junge deutsche Spieler zu anderen Klubs gegangen. Also mussten Kovac und Bobic über den Tellerrand hinweg schauen und woanders ihr Glück versuchen. Sie suchten vor allem nach U21-Nationalspielern, die irgendwann mal die Möglichkeit bekommen, in einer A-Nationalmannschaft z spielen und schon einiges an internationaler Erfahrung mitbringen. Durch diese schlaue Transferpolitik hat die Eintracht nun einen breiten Kader, mit dem sie sich höhere Ziele stecken kann als nur den Klassenerhalt, wie es in den letzten Jahren der Fall war. Weiterlesen