Ein deutsches Team hat doch das Viertelfinale eines europäischen Wettbewerbs erreicht. Es war an Eintracht Frankfurt, die Ehre der Bundesliga zu retten. Nachdem alle deutschen Starter im Achtelfinale der Champions League gescheitert sind und die SGE ohnehin schon das letzte verbliebene Bundesliga-Team in der Europa League war, setzten sich wenigstens die Adler durch. Frankfurt bezwang Inter Mailand im Achtelfinale durch einen 1:0-Auswärtssieg.
Spielbericht: Jovic erzielt das goldene Tor
Die Ausgangssituation für die Partie war nach dem Hinspiel klar. Die erste Begegnung in der Mainmetropole war 0:0 ausgegangen. Würde es der Eintracht gelingen, in Mailand ein Tor zu schießen, wären die Adler in einer extrem starken Ausgangsposition. Inter müsste dann vor heimischem Publikum mindestens zwei Treffer erzielen, um noch weiterzukommen.
Und schon nach fünf Minuten trat das Ereignis ein, auf das die SGE hoffte und das die Italiener fürchteten: Stefan de Vrij spielte eine Kopfballrückgabe viel zu kurz. Luka Jovic schaltete blitzschnell und zündete den Turbo. Er sprintete am Abwehrspieler vorbei und hob die Kugel über Inters Schlussmann in die Maschen.
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