In den letzten Tagen wurde immer wieder betont, dass der Verbleib von Armin Veh in Frankfurt auch von einigen Investitionen in den aktuellen Kader abhängen würde. Vor allem im Offensivbereich sieht der 52-Jährige noch Handlungsbedarf. Nebenbei wurde dann heute bekannt gegeben, dass die Eintracht bereits den ersten Wechsel für die kommende Saison unter Dach und Fach gebracht hat. Die Hessen vermeldeten heute, dass der Freiburger Jan Rosenthal ab der nächsten Spielzeit für die Eintracht auf Torejagd gehen wird.
Der Vertrag des Stürmers läuft im kommenden Sommer aus und so wie es nun aussieht wird er auch beim Sportclub keinen neuen Vertrag mehr unterschreiben. Bei der Eintracht erhält der ehemalige Hannoveraner voraussichtlich einen neuen Vertrag, der bis 2016 gültig sein wird. „Für mich ist das ein erstklassiger Spieler mit richtig guter Mentalität. Ich wollte ihn schon in ganz jungen Jahren verpflichten. Ich kann der Eintracht nur gratulieren, ihn bekommen zu haben“, so Veh.
Auch von Seiten des Spielers war man offenbar überrascht, wie schnell der Transfer letztendlich über die Bühne ging. „In ein, zwei Wochen ist mit einer Entscheidung zu rechnen“, so Rosenthals Berater Christoph Leutrum noch am Donnerstag in einem Interview.
Vor 3 Jahren wechselte Rosenthal von Hannover 96 zum Sportclub nach Freiburg, wo er seither zu den Leistungsträgern zählt. In seinen 134 Bundesligaspielen erzielte der technisch starke Kicker immerhin 22 Treffer.
Vor allem ist der Angreifer flexibel einsetzbar. Bei den Freiburgern spielte er vorne schon auf verschiedensten Positionen. Diese Variante fand zuletzt auch bei Armin Veh Anklang, der im Auswärtsspiel gegen Freiburg mit Stefan Aigner und Karim Matmour zwei „ungelernte“ Stürmer in die Startformation stellte. Somit wäre Rosenthal vom Spielertyp her durchaus ein geeigneter Kandidat für den Trainer-Fuchs.
Bei den Freiburgern hatte man sich trotzdem bis zuletzt darum bemüht, Rosenthal langfristig zu binden. „Es ist bekannt, dass Jan Rosenthals Vertrag im Sommer ausläuft“, so SC-Sportdirektor Dirk Dufner. Man habe sich zwar sehr bemüht, doch letztendlich sei man nicht auf einen gemeinsamen Nenner gekommen. „Der Verlust wiegt schwer, aber ich denke, dass wir ihn adäquat ersetzen können“, so Dufner, nachdem der Wechsel zum Ligakonkurrenten bekannt wurde.