Steht Adi Hütter vor dem Aus?

Ein Traumstart war es für Eintracht Frankfurt mit Sicherheit nicht. Den Wiederbeginn haben die Frankfurter verschlafen und mussten eine 1:3-Heimpleite gegen Borussia Mönchengladbach hinnehmen. Bereits nach wenigen Minuten lag die Mannschaft von Trainer Adi Hütter mit 0:2 zurück. Genauer gesagt nach sieben Spielminuten war das Spiel eigentlich schon gelaufen. Der Trainer aus Österreich kann sich nicht erklären, warum seine Mannschaft in den ersten Minuten derart geschlafen hat. Martin Hinteregger, Abwehrspieler der Frankfurter, machte beim ersten Angriff der Gäste keinesfalls eine gute Figur. Bereits nach 36 Sekunden durften die Mönchengladbacher über den ersten Treffer im Spiel jubeln. Wenige Minuten später folgte das 0:2 und somit wird es für jede Mannschaft schwer das Spiel noch zu drehen. Borussia Mönchengladbach war an diesem Nachmittag keinesfalls eine übermächtige Mannshaft, jedoch waren die Gastgeber aus Frankfurt wohl nicht ganz bei der Sache. Die Geisterspiel-Atmosphäre könnte zwar eine Rolle gespielt haben, jedoch lässt das der Cheftrainer nicht durchgehen.

Kein Druck durch die Zuschauer

Eine Umstellung ist es jedoch nicht nur für die Frankfurter, denn alle Mannschaften in der Bundesliga müssen in der restlichen Saison ohne Unterstützung ihrer Fans auskommen. Sportvorstand Fredi Bobic sorgte mit seinem Sarkasmus noch für einen Lacher. Der Mindestabstand wurde größtenteils eingehalten. Ärgerlich nur, wenn das ausgerechnet im Strafraum passierte. Die Mannschaft von Trainer Adi Hütter hat somit auch das vierte Spiel in Folge mit einer Niederlage beendet. Viele Experten vermuten bereits, dass der Österreicher nach Saisonende den Verein verlassen muss. Daran möchte der Österreicher allerdings noch nicht denken. Nach schlechten Zeiten folgen auch wieder bessere. Im Fußball kann das besonders rasch gehen. Viel Zeit bleibt den Frankfurter jedoch nicht mehr. Zumindest dann nicht, wenn sie diese Saison noch einigermaßen retten möchten.