Es wird aufgrund des Abstiegs von Werder Bremen in die 2. Bundesliga nur eine Frage der Zeit sein, ehe Milot Rashica den Verein verlässt. Der Mittelfeldspieler wurde im Vorjahr bereits mit einem Wechsel zu RB Leipzig in Verbindung gebracht. Weitere Interessenten kommen aus Leverkusen und Frankfurt. Die Werkself wäre an einer Verpflichtung von Milot Rashica interessiert, jedoch könnte die Finanzierung ein Problem darstellen.
Sportvorstand mit klaren Zielen
Eintracht Frankfurt möchte sich für die bevorstehende Spielzeit in der Offensive verstärken. Dieses Vorhaben hat Sportvorstand Markus Krösche erst kürzlich bestätigt. Die Kriterien, die gestellt werden, sind klar. Es soll ein Spieler kommen, der für mehr Tempo im Spielaufbau sorgt und ein solcher Spieler wäre Milot Rashica. Der 24-jährige Mittelfeldspieler ist für seinen Zug zum Tor bekannt und zudem ist er technisch überaus stark. Der offensive Mittelfeldspieler aus dem Kosovo zeigte seine Stärke in der abgelaufenen Saison viel zu selten und erzielte nur acht Tore.
Rashica musste aufgrund mäßiger Leistungen im Abstiegskampf viele Spiele von der Ersatzbank aus mitverfolgen. Es deutete sich bereits damals an, dass der 24-Jährige bei Werder Bremen alles andere als glücklich ist. Wie nun bekannt wurde, wollte Krösche den Spieler bereits im Jahr 2020 verpflichten. Der Deal platzte am Ende aufgrund zu hoher Ablöseforderungen. Der neue Sportvorstand bei Eintracht Frankfurt soll erneut Kontakt mit dem Spieler aufgenommen haben. Trotz mäßiger Leistungen, wäre Milot Rashica für die Frankfurter mit Sicherheit als eine Verstärkung anzusehen. Mit zwei Länderspieltoren gegen Malta zeige der Mittelfeldspieler vor wenigen Tagen erneut seine Stärke und Klasse.
Rashica könnte für Eintracht Frankfurt zu teuer sein
Beim möglichen Rashica-Deal gibt es einen Haken. Dieser ist bei der Ablösesumme zu finden, denn diese würde sich auf 15 Millionen Euro belaufen. Die finanzielle Situation bei Eintracht Frankfurt lässt einen solchen Deal wohl nicht zu. Stemmbar wäre die Verpflichtung, wenn sich Eintracht Frankfurt von Filip Kostic oder Andre Silva trennen würden. Werder Bremen wird auf die Ablösesumme von 15 Millionen Euro wohl bestehen und somit muss sich Eintracht Frankfurt wohl weiterhin auf die Suche nach einer Verstärkung begeben. Wohin die sportliche Reise von Milot Rashica gehen wird, wird sich erst in einigen Wochen entscheiden.