Der Zweitligist aus der Mainmetropole hat den direkten Wiederaufstieg in das Oberhaus zum Ziel der aktuellen Saison erklärt. Doch dazu benötigt man Tore. Der Abgang von Stürmerstar Theofanis Gekas hat dabei eine große Lücke im System der Eintracht hinterlassen. Geht es nach Sportdirektor Bruno Hübner und Coach Armin Veh, so könnte bald prominenter Ersatz im Kader des ehemaligen Bundesligisten erwartet werden: Denn mit Patrick Helmes (27) hat sich der Verein für einen echten Topstar entschieden.
Banges Warten auf die Zusage Doch so weit sind die Gespräche noch nicht gediehen, dass eine Einigung zwischen dem Spieler und dem Verein unmittelbar zu erwarten wäre. Zwar wird das gegenseitige Interesse von beiden Seiten kolportiert. Auch Helmes soll der Eintracht bereits zugesagt haben. Doch solange Felix Magath als Trainer und Sportdirektor des abgebenden Vereines VfL Wolfsburg seine Zustimmung verweigert, steht der Transfer in der Schwebe. Streben die Frankfurter noch eine Leihe unter Beteiligung am Gehalt von Helmes an, so würde Magath den Angreifer lieber verkaufen. Das allerdings dürfte ein zu großer Kraftakt für die Hessen sein, die auf ein Entgegenkommen der Autostädter angewiesen sind.
Helmes will zurück ins Nationalteam Der in Köln geborene Helmes machte über den Umweg bei den Sportfreunden Siegen auf sich aufmerksam, ehe er zurück in seine Heimatstadt wechselte und dem dortigen FC beim Wiederaufstieg half. Anschließend ging er zu Bayer Leverkusen, wo er anfangs stark aufspielte, nach einem Kreuzbandriss jedoch den Anschluss verlor und aussortiert wurde. Hier gelang ihm jedoch auch das Debüt in der deutschen Nationalelf. Der Wechsel nach Wolfsburg schien Helmes nichts gebracht zu haben: Durch einen Transfer nach Frankfurt will er seine Karriere nun aber vorantreiben – auch, um eventuell im Nationalteam noch einmal anzugreifen.