Luka Jovic und Sebastian Haller haben Eintracht Frankfurt bereits für viele Millionen Euro Ablöse verlassen. Die „Büffelherde“ der letzten Saison ist damit reichlich ausgedünnt. Lediglich Ante Rebic steht noch im Kader. Und auch dieser könnte möglicherweise den Klub verlassen. Trainer Adi Hütter wählte hierfür im Gespräch mit dem „kicker“ deutliche Worte: Rebic habe „vielleicht Möglichkeiten“ und eventuell den Wunsch sich zu verändern. Natürlich sei der Kroate ein Spieler, von dem sich jeder Trainer wünsche, dass er bleibt. Aber es sei das Leid der Übungsleiter, dass das Transferfenster relativ lange geöffnet sei.
Trapp wird vom FC Porto umworben
Rebic steht angeblich bei Inter Mailand weit oben auf dem Zettel und soll auch das Interesse einiger spanischer Vereine geweckt haben. Zum Leidwesen der Adler ist Kevin Trapp ein ähnlich begehrter Spieler: Der Keeper von Paris Saint-Germain wird laut iberischer Medien vom FC Porto umschmeichelt, um hier Iker Casillas zu beerben, der in den operativen Stab des Vereins gewechselt ist. Der deutsche Nationalspieler verbrachte die letzte Saison bei den Adlern zur Leihe und sollte eigentlich dauerhaft verpflichtet werden. Dies ist offiziell nach wie vor das Ziel.
In Frankfurt bereitet man sich aber augenscheinlich darauf vor, dass dies nicht funktionieren wird. Vorstandschef Fredi Bobic und Hütter betonen in der „Bild“, dass sie der bisherigen Nummer 2 Frederik Rönnow die Rolle als Stammkraft „absolut zutrauen.“ Der Keeper befinde sich in „einer nicht gerade einfachen Situation“, schildert der Coach der SGE, „aber er gefällt mir trotz allem sehr gut.“
Absolut grenzenlos scheint das Vertrauen der Frankfurter in Rönnow aber möglicherweise nicht zu sein. Die portugiesische Zeitung „A Bola“ meldet, dass die Hessen Interesse an Odysseas Vlachodimos von Benfica Lissabon zeigen. Der 25-Jährige wäre angeblich für fünf Millionen Euro plus spätere Bonuszahlungen zu haben. Der in Deutschland geborene Grieche machte seine ersten fußballerischen Schritte beim VfB Stuttgart, schaffte hier aber nicht den Durchbruch. Anders bei Benfica: Allein in der vergangenen Saison machte er für Lissabon 50 Pflichtspiele – darunter einige Partien in der Königsklasse. Auf dem Papier wäre er eine gute Lösung für die Eintracht.