Boateng muss gehen – Alaba zu Real?

Der Abschied Jerome Boatengs vom FC Bayern München ist seit Jahren so etwas wie eine unendliche Geschichte. Erst wollte der Spieler gehen, doch der Rekordmeister blockierte den Wechsel. Dann erfüllte kein Verein die Ablöseforderung. Anschließend wollten die Bayern Boateng loswerden. Aber es gab keinen geeigneten Interessenten. Zuletzt schien sogar wieder eine Vertragsverlängerung im Bereich des Möglichen zu sein. Doch daraus wird nichts. Am Ende der laufenden Saison ist der gemeinsame Weg zu Ende. Die Süddeutschen haben sich gegen eine Verlängerung des Vertrags entschieden.

Deshalb muss Boateng gehen

Laut „Bild“ gibt es zwei Gründe, weshalb Boateng und die Bayern keine gemeinsame Zukunft haben. Erstens machen sich die Verantwortlichen demnach Sorgen um die Gesundheit des Spielers. Sie glauben nicht, dass der 32-Jährige dauerhaft über 90 Minuten agieren kann. Zweitens soll das Verhältnis des Innenverteidigers zur Vereinsspitze kritisch sein. Dies ist zwar nicht falsch. Karl-Heinz Rummenigge und Uli Hoeneß hatten den Spieler immer wieder öffentlich kritisiert. Allerdings steht der frühere Manager und Präsident bereits nicht mehr in der Verantwortung. Rummenigge wird seinen Posten zum 1. Januar räumen. Das Argument wirkt deshalb zumindest fragwürdig. Dies ändert freilich nichts an der Kernaussage. Boateng muss gehen.

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Schalke 04 weiterhin in der Krise – Remis für Frankfurt

Schalke 04 konnte gegen Union Berlin zwar den ersten Punkt in der Saison holen, jedoch ist damit die Krise noch lange nicht beendet. Ein offensives Feuerwerk der Knappen wäre garantiert eine Überraschung gewesen. Somit kam die torlose erste Halbzeit keinesfalls unerwartet. Schalke 04 und Union Berlin trennten sich am Ende mit einem 1:1. Den Führungstreffer für Union Berlin erzielte Marvin Friedrich. Paciencia, welcher als Joker agierte, sorgte für den Ausgleichstreffer. Für Erleichterung sorgte die Punkteteilung gegen die Hauptstädter nicht. Es war alles andere als eine souveräne Darbietung dieS04 abgeliefert hat. Nicht zu vergessen, dass es am kommenden Wochenende zum Derby mit Borussia Dortmund kommt. Die Gelb-Schwarzen siegten in der letzten Runde und strotzen aktuell nur vor Selbstvertrauen. In Gelsenkirchen spitzt sich die Krise zu. Das Remis gegen Union Berlin ist keinesfalls als Lichtblick zu deuten, denn bei den Knappen zeigten sich weiterhin zahlreiche Schwächen. Ob in der Defensive oder in der Offensive, bei S04 läuft es seit geraumer Zeit alles andere als rund.

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Hütter siegt mit Frankfurt in Berlin

Trainer Aid Hütter und seine Frankfurter durften sich am Freitagabend über den ersten Saisonsieg freuen. Gegen Hertha BSC erkämpfte sich Eintracht Frankfurt einen 3:1-Sieg. Zum Saisonauftakt setzte es für die Hütter-Elf gegen den Aufsteiger Arminia Bielefeld ein enttäuschendes 1:1. Das Eigentor des Österreichers Martin Hinteregger hatte am Ende keine schwerwiegenden Folgen für die Frankfurter. Den Sieg für Eintracht Frankfurt ebnete ein Doppelschlag innerhalb von sieben Minuten im ersten Durchgang. Andre Silva verwandelte in der 30. Spielminute sicher einen Elfmeter und in der 36. Spielminute erhöhte Bas Dost auf 2:0 für die Gäste aus Frankfurt. Hertha BSC war in der ersten Halbzeit nicht ganz bei der Sache und fand erst nach dem Seitenwechsel langsam aber sicher in das Spiel. Es war allerdings ein Eigentor von Martin Hinteregger, welches bei den Berlinern wieder für Hoffnung sorgt. Der Österreicher leistete sich in der 78. Minute ein Eigentor. Zuvor hatte Sebastian Rode allerdings bereits das 3:0 für die Gäste aus Frankfurt erzielt.

Hertha BSC mit einer ernüchternden Niederlage

Der Sieg zum Saisonauftakt gegen Werder Bremen, sorgte in der Hauptstadt für eine gewisse Aufbruchstimmung. Mit der Niederlage am zweiten Spieltag wurde aber deutlich, dass auf Trainer Bruno Labbadia noch jede Menge Arbeit wartet. Die Mannschaft von Hütter agierte von der ersten Spielminute an mit der notwendigen Aggressivität. Nach wenigen Spielminuten mussten die Frankfurter bereits einen Rückschlag verzeichnen. Nach einer Knieverletzung aus dem Spiel, musste Trainer Adi Hütter Filip Kostic auswechseln. Die Mannschaft steckte diesen Rückschlag gut weg und spielte locker und munter weiter. Hertha BSC enttäuschte auf der ganzen Linie und Trainer Bruno Labbadia nahm in der Halbzeitpause drei Änderungen vor.

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Hütter verlängert bei Frankfurt

Der Österreicher Adi Hütter hat seinen Vertrag als Cheftrainer bei Eintracht Frankfurt bis 2023 verlängert. Mit den Frankfurtern erreichte der Vorarlberger in der abgelaufenen Saison den 9. Tabellenplatz. Das ursprüngliche Arbeitspapier wäre mit Saisonende 2020/2021 ausgelaufen. In der letzten Saison starteten die Frankfurter hervorragend in die Saison. Nach der Winterpause kam der Einbruch, welchen sich Hütter bis heute nicht erklären kann. Mit der Verlängerung des Vertrags setzt der Verein weiterhin auf Stabilität und Kontinuität. Die Vereinsebene schätzt die Arbeit des Österreichers und es ist wichtig, dass eine gewisse Stabilität einkehrt. Die Vertragsverlängerung wurde am Donnerstag von Sportvorstand Fredi Bobic verkündet. Co-Trainer Christian Peintinger und Armin Reutershahn dürfen sich ebenfalls über Vertragsverlängerungen freuen. Adi Hütter wechselte im Sommer 2018 vom Schweizer Meister Young Boys Bern zur Eintracht. In der darauffolgenden Saison führte der ehemalige Trainer von Red Bull Salzburg die Hessen sogar in das Halbfinale der Europa League. Letzte Saison scheiterte Eintracht Frankfurt im Halbfinale des DFB-Pokals. In den letzten zwei Jahren hat Eintracht Frankfurt vieles erreicht, Luft nach oben gibt es natürlich.

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