Elfmeterschießen: Frankfurt steht im DFB-Pokalfinale

Eintracht Frankfurt hat das DFB-Pokalfinale erreicht. Die Hessen bezwangen Borussia Mönchengladbach nach Elfmeterschießen mit 7:6. Das Spiel fand bei den Fohlen statt. Den entscheidenden Elfmeter verwandelte Branimir Hrgota – in Gladbach wird man sagen: ausgerechnet dieser Spieler. Schließlich war der Angreifer erst vor der Saison von der Borussia zur Eintracht gewechselt.

Spielbericht: Frankfurt beginnt furios – lässt dann aber nach
Es schien zu Beginn des Spiels fast so, als habe Niko Kovac seinen Mannen die Anweisung gegeben, den Gegner von der ersten Minute an zu überrennen. Frankfurt begann furios und erspielte sich bereits in den ersten zehn Minuten einige gute Torgelegenheiten. Die Belohnung folgte schließlich nach einer Viertelstunde: Taleb Tawatha erzielte das 1:0 für die Adler. Gladbach hatte in diesem Spiel offenbar mit vielen Szenarien gerechnet, nur nicht mit einem Rückstand. Für einige Minuten wirkten die Fohlen sehr nervös. Frankfurt verpasste es in dieser Phase, einen höheren Sieg herauszuschießen.

Gladbach schüttelte schließlich die Nervosität ab und kam wieder besser in die Partie. Je länger das Spiel dauerte, desto schwächer wurde die Eintracht. In der zweiten Minute der Nachspielzeit geschah es dann: Jonas Hofmann erzielte den Ausgleich für die Gladbacher. Es war psychologisch der perfekte Zeitpunkt für die Fohlen. Frankfurts Offensivdrang war damit endgültig gebrochen.

In den zweiten 45 Minuten reagierte allerdings mit zunehmender Spieldauer auf beiden Seiten die Angst. Keine der Mannschaften wollte noch einen Treffer kassieren. Schließlich hätte jener wohl das Ausscheiden bedeutet. So ging die Partie mit 1:1 in die Verlängerung. Doch auch in jener konnte keine Entscheidung gefunden werden. Somit musste die Lotterie des Elfmeterschießens entscheiden. Kurios dabei: Beim Stande von 6:6 im Elfmeterschießen vergaben drei Spieler in Folge, bevor dann Hrgota für die Entscheidung sorgen konnte.