In den letzten Jahren fiel auch immer der Name Eintracht Frankfurt, wenn schon vor Beginn einer jeden Saison von Experten die möglichen Abstiegskandidaten ausgewählt wurden. Dich in der aktuellen Spielzeit scheinen sich die kessen Hessen auf den Spitzenplätzen fest zu setzen. Sie machen Mannschaften wie Borussia Dortmund und Bayern München das Leben schwer und gehören nun zu den heißesten Anwärtern auf die Champions League Plätze. Trainer Nico Kovac steckt hohe Ziele und verrät sein Geheimnis.
Gute Transferpolitik
Nico Kovac hat Eintracht Frankfurt gemeinsam mit Sportchef Fredi Bobic zu einer Spitzenmannschaft geformt, die mit den Großen der Liga durchaus mithalten kann, wie die Spiele gegen den BVB und den FC Bayern München gezeigt haben. Ein Erfolgsrezept ist die effektive Transferpolitik des Klubs. Dadurch, dass die Eintracht in der letzten Saison durch die Relegation musste, sind viele junge deutsche Spieler zu anderen Klubs gegangen. Also mussten Kovac und Bobic über den Tellerrand hinweg schauen und woanders ihr Glück versuchen. Sie suchten vor allem nach U21-Nationalspielern, die irgendwann mal die Möglichkeit bekommen, in einer A-Nationalmannschaft z spielen und schon einiges an internationaler Erfahrung mitbringen. Durch diese schlaue Transferpolitik hat die Eintracht nun einen breiten Kader, mit dem sie sich höhere Ziele stecken kann als nur den Klassenerhalt, wie es in den letzten Jahren der Fall war.
Guter Lehrmeister
Eigentlich ist es kein Wunder, dass Nico Kovac so erfolgreich isst, denn er hatte einen exzellenten Lehrmeister, nämlich Ottmar Hitzfeld. Der Meister der Rotationskunst hat dem Kroaten beigebracht, wie man einen Spieler dazu bringt, gute Leistungen zu zeigen. Spielt er schlecht, sitzt er beim nächsten Spiel auf der Bank, was sich auch auf seine Bankkonto auswirkt. Also wird er im Training alles geben, um bei der nächsten Partie wieder mit an Bord zu sein.
Nico Kovac kam am Ende der vergangenen Saison nach Frankfurt, um die Eintracht vor dem drohenden Abstieg zu retten. Dafür musst sich der Klub in der Relegation gegen den 1. FC Nürnberg durchsetzen. Fredi Bobic schenkte dem Kroaten weiterhin sein Vertrauen, und das mit Erfolg. Die Eintracht steht aktuell punktgleich mit der Hertha auf Platz Vier der Tabelle.