Aus der Traum: Gladbach wirft die Eintracht aus dem Pokal

Borussia Mönchengladbach war eine Nummer zu groß für Eintracht Frankfurt. In der zweiten Runde des DFB Pokals verloren die Hessen in der heimischen Arena gegen die Fohlen mit 1:2. Insgesamt präsentierte sich die Elf von Lucien Favre dabei gewohnt souverän und abgeklärt. Die Elf von Thomas Schaaf wirkte hingegen überaus motiviert und agierte voller Leidenschaft, war jedoch nicht clever genug.

Gladbach führte mit 2:0
Die Borussia erwischte den deutlichen besseren Start und hätte innerhalb der ersten 15 Minuten mehrfach in Führung gehen müssen. Insbesondere Max Kruse ließ eine hervorragende Gelegenheit liegen. So dauerte es bis zur 17. Minute, bevor die Gladbacher Felix Wiedwald zum ersten Mal überwinden konnten: Thorgan Hazard reagierte gedankenschnell und zog im 16er ab. Frankfurts Keeper hätte diesen Ball an einem perfekten Tag vielleicht parieren können, doch das Pokalspiel war für keinen der Hessen ein solcher Tag.

Frankfurt näherte sich in der 43. Minute zum ersten Mal dem Kasten der Gladbacher an, verfehlte aber in Gestalt von Seferovic deutlich. Die Borussia vergab unterdessen zahlreiche weitere gute Gelegenheiten, die Führung auszubauen. In der zweiten Hälfte merkte man der Eintracht deutlich an, dass diese den knappen Rückstand als Chance begriff und unbedingt wieder in die Partie zurückkommen wollte. Statt des Ausgleichs gab es allerdings die kalte Dusche: Ibrahima Traore verwandelte in der 67. Minute seine zweite Gelegenheit an diesem Tag zur deutlichen Führung.

Frankfurt trifft zu spät
Die Eintracht steckte trotzdem nicht auf, doch Vaclav Kadlec konnte erst in der 89. Minute die Kugel für die Hessen im Tor versenken. Dies war deutlich zu spät, um doch noch ein Wunder zu schaffen. Unter dem Strich war der Sieg für die Borussia verdient, doch die Frankfurter spielten an diesem Tag alles andere als uninspiriert. Trösten wird es sie kaum.