Eintracht Frankfurt: Kommt ein Champions League-Sieger?

Noch immer hat Eintracht Frankfurt keinen Trainer verpflichten können, der den verwaisten Stuhl des nach Stuttgart abgewanderten Armin Veh übernehmen wird. Die Absage von Wunschkandidat Roger Schmidt, der Red Bull Salzburg in Richtung Bayer Leverkusen verlassen wird, hat die Hessen offenbar völlig unerwartet getroffen. Doch inzwischen geht es in der wichtigsten Personalie des Sommers möglicherweise endlich voran. Frankfurt hat einen neuen Wunschkandidaten: Kommen soll der Champions League-Sieger von 2012.

Di Matteo bei den Verantwortlichen hoch im Kurs
Roberto di Matteo steht laut „Bild“ bei den Verantwortlichen hoch im Kurs. Zuletzt war er beim FC Basel gehandelt worden, wo er hätte Murat Yakin beerben soll. Dieses Gerücht dementierte der 43-Jährige, der im Jahr 2012 mit dem FC Chelsea die Königsklasse gewinnen konnte, mit den Worten „Stimmt nicht“. Laut des deutschen Boulevardblatts will auch der Schweizer gerne in die deutsche Bundesliga kommen. Der attraktivste Trainerjob, der dort im Moment zu haben ist, ist eben der in Frankfurt.

Di Matteo hat Vertrag in London ablaufen lassen
Viele Beobachter waren überrascht, dass der Schweizer, der noch 2012 in London gefeuert wurde, nicht längst wieder einen Klub übernommen hat. Die einzige Erklärung hierfür ist finanzieller Natur: Di Matteos Vertrag bei Chelsea, der extrem hoch dotiert war, läuft noch bis zum 30. Juni 2014, da er nur beurlaubt wurde. Die Blues überweisen ihm nach wie vor jeden Monat das Gehalt, das er bekommen würde, wäre er noch der Coach. Hätte er vorher einen anderen Posten übernommen, hätte sich dies für ihn finanziell sehr nachteilig ausgewirkt. Dieser Umstand dürfte ihn nicht unbedingt mit einem Sympathie-Bonus bei den Fans der Frankfurter starten lassen, sollte er wirklich kommen.