Eintracht Frankfurt musste gegen Werder Bremen sehr viel Kraft und Arbeit investieren, um am Ende ein 2:2 zu erringen. Die Mannschaft von Coach Adi Hütter, versuchte ihr Glück zu häufig über die Seiten. Kreative Ideen waren im Lager der Frankfurter Mangelware. Ein Sieg scheiterte schlussendlich an der Passgenauigkeit, dem Spielwitz und natürlich an der Konzentration. Werder Bremen absolvierte ein gutes Spiel und hat sich den Punkt verdient. Die Eintracht aus Frankfurt kann mit dem Punktgewinn froh und glücklich sein. Im Lader der Eintracht herrschen derzeit gemischte Gefühle. Der Trainer findet derzeit kaum Worte und auch einige Spieler wissen nicht wo sie aktuell stehen. Unzufriedenheit herrscht dennoch nicht, denn mit elf Punkten auf dem Konto, müssen sich die Frankfurter in der Bundesliga keinesfalls verstecken. Besonders den physischen Bereich hat der Trainer gelobt. Abspielfehler und Unstimmigkeiten kann der Coach nicht abstreiten und daran wird in den kommenden Tagen hart gearbeitet. Eintracht Frankfurt zeigte gegen Werder Bremen ungewöhnlich viele Fehler und diese lassen sich auf die anstrengenden und schwierigen Spiele in den letzten Wochen zurückführen.
Großer Aufwand für ein Remis
In der Offensive muss Eintracht Frankfurt gradliniger werden. Gegen Werder Bremen waren die Spielzüge nach Einschätzung des Trainers viel zu kompliziert und auch teilweise leicht zu durchschauen. Die Elf von Adi Hütter wirkte müde und ideenlos. Die Topteams der Bundesliga sind in der Tabelle alle vor Eintracht Frankfurt zu finden. Ein Umstand, der dem Österreicher einige Sorgenfalten bereitet. Dennoch ist die Saison noch jung und Verschiebung in der Tabelle können sich rasch ergeben.
Der beste Frankfurter am Platz war abermals Sebastian Rode. Er hat das Spiel versucht schnell zu gestalten und peitschte Seine Mitspieler immer wieder an. Am Ende reichte es aus Frankfurter Sicht nur zu einem glücklichen Remis. Einige Top-Mannschaften haben in dieser Runde allerdings ebenfalls Punkte liegen gelassen. Für Eintracht Frankfurt kommen nun die bekannten Wochen der Wahrheit. Derzeit läuft es noch nicht wie gewünscht und die Spieler benötigen noch etwas Zeit. Diese ist bei den Hessen allerdings Mangelware. In der Liga kommt es zu den Spitzenspielen gegen Bayer 04 Leverkusen, Mönchengladbach und Bayern München. Das Überraschungsteam der Saison, der SC Freiburg, wartet ebenfalls auf die Frankfurter.