Vor viereinhalb Jahren verließ Sebastian Rode Eintracht Frankfurt, um beim FC Bayern München sein Glück zu suchen. Wirklich gut lief es dort allerdings nur in der ersten Saison (42 Pflichtspieleinsätze). Im zweiten Jahr pendelte Rode zwischen Bank und Tribüne, weshalb er zu Borussia Dortmund wechselte. Dort wurde es bekanntlich richtig schlimm. In der letzten Saison kam er auf sechs Pflichtspieleinsätze. In dieser Spielzeit war er für Schwarz-Gelb noch gar nicht am Ball. Und dazu wird es auch nicht mehr kommen, da sich der 28-Jährige für den Rest der Saison seinem ehemaligen Team Eintracht Frankfurt anschließt. Der Deal passiert vorläufig nur auf Leihbasis. Doch wer Adler-Coach Adi Hütter zuhört, erkennt, dass beide Seiten längerfristig zusammenarbeiten möchten. Der Trainer der Hessen hofft auf einen Win-Win-Effekt.
Hütter: Rode „passte sehr gut“
Man sei durch die Verletzung Lucas Torros gezwungen gewesen, sich auf dem Transfermarkt umzuschauen, schildert Hütter in der „Bild“. Rode „passte dabei sehr gut“. Der Spieler habe versucht, einen Verein zu finden, bei dem er glücklich sei. Und bei der Eintracht kenne er das Umfeld. Er glaube, so der Trainer weiter, dass der 28-Jährige dem Spiel der Adler durch „seine Dynamik, Einsatzbereitschaft und Aggressivität“ helfen könne. Rode könne „einen Impuls für unser Spieler geben“, schildert Hütter seine Erwartungen an den Neuzugang.
Rodes Charakter, der nach seinen öffentlichen Äußerungen über Kabinen-Interna unter Peter Stöger beim BVB in Frage gestellt worden war, macht dem Trainer der Frankfurter keine Sorge. Hütter betont, dass er den Eindruck habe, dass der 28-Jährige hungrig sei. Er wolle etwas beweisen. Er habe als Trainer einen „sehr guten Eindruck von ihm Typen.“ Dies beruhe allerdings auch auf Gegenseitigkeit, so Hütter weiter: Er glaube, dass dem Mittelfeldakteur „unser Spielstil gefallen hat.“ Man darf gespannt sein, ob dies auch auf dem Platz zu sehen sein wird.