Der 31. August ist der letzte Tag der Transferfrist in Deutschland, was für viele Klubs heißt, man versucht noch einmal die letzte Lücke im Kader zu schließen. So beispielsweise auch Eintracht Frankfurt, die überraschend die Rückkehr von Ante Rebic bekannt gaben. Der 23-jährige Kroate stand schon in der vergangenen Spielzeit im Kader der Eintracht. Nach dem Ablauf der Saison entschieden sich die Verantwortlichen um Trainer Niko Kovac und Sportvorstand Fredi Bobic allerdings dafür, den Spieler nicht fest zu verpflichten. So endete das Leihgeschäft und Rebic kehrte nach Florenz zurück.
Nicht nur aufgrund der damaligen Ereignisse ist die Rückkehr überraschend. Noch am Mittwoch hatte Fredi Bobic erklärt, dass man sich bei Frankfurt dagegen entschieden habe, einen Spieler für die Flügel zu verpflichten. Kurz darauf berichteten italienische Medien, dass Rebic vor einer Rückkehr nach Frankfurt stünde. Am Donnerstag gab es dann die offizielle Bestätigung.
Wie schon in der vergangenen Saison leiht die Eintracht den Kroaten für ein Jahr aus. Der Leihvertrag geht bis zum Sommer 2018. Wie im Vorjahr soll zudem eine Kaufoption existieren, die es Frankfurt ermöglicht, den Spieler anschließend fest zu verpflichten. Wie groß die Transfersumme wäre, die man in diesem Falle zahlen müsste, ist aber nicht bekannt.
Rebic absolvierte in der abgelaufenen Saison 28 Pflichtspiele für Eintracht Frankfurt. Dabei erzielte er drei Treffer, eines davon im Pokalfinale gegen Borussia Dortmund. Besonders in der schwachen Rückrunde gehörte Rebic noch zu den besseren Spielern im Kader. Daher hatten sich viele Fans darüber gewundert, dass Bobic und Kovac sich am Saisonende entschieden, die Kaufoption nicht zu ziehen. Hintergrund dafür könnte Gerüchten zufolge die Trainingsleistung des Spielers gewesen sein. So soll Rebic intern für seinen mangelnden Trainingsfleiß kritisiert worden sein. Darüber hinaus gab es immer wieder Kritik am Defensivverhalten des Spielers.