Eintracht Frankfurt: DFB-Sportgericht verhängt Mega-Strafe gegen Abraham – Adler protestieren

Eintracht und Abraham gehen in die Berufung

Sowohl die Hessen wie auch der Spieler selbst gehen in die Berufung. Offiziell unternimmt man diesen Schritt, um eine mündliche Verhandlung zu erzwingen und dem Akteur die Chance zu geben, sich vor dem Gericht selbst zu den Ereignissen in Freiburg zu äußern. Faktisch hofft man wohl, dass die Sperre reduziert wird. Dies erscheint mit dem Hinblick der Strafe für Vincenzo Grifo nicht unmöglich: Der Freiburger hatte vor Abrahams Ausraster eine Tätlichkeit gegen den Eintracht-Kapitän begangen, für die er drei Spiele pausieren muss. Die Adler sind der Ansicht, dass mit zweierlei Maß gemessen wird und die Vorgänge eigentlich gemeinsam zu bewerten sind.

Das Sportgericht hat sich allerdings dem Trainer-Schutz verschrieben. Die Strafe soll deutlich erkennbar abschreckend wirken. Nur: Warum sollten Trainer besser als Spieler geschützt werden? Respekt vor dem anderen und die Achtung der Gesundheit sollten auf dem Platz allgemeingültige Werte sein – unabhängig von der Berufsbezeichnung.