Trennung von Glasner offiziell – kommt Toppmöller?

Eintracht Frankfurt und Oliver Glasner gehen getrennte Wege, allerdings nicht sofort. Sie werden ihre Zusammenarbeit nach der Saison offiziell beenden. Dies bedeutet, dass das DFB-Pokalfinale am 3. Juni gegen RB Leipzig das letzte Mal sein wird, an dem der Österreicher auf der Trainerbank der Adler sitzt. Dies gab der Verein offiziell bekannt, der in der Mitteilung auch den 48-Jährigen zu Wort kommen lässt. Laut unterschiedlicher Medienmeldungen steht mit Dino Toppmöller zudem bereits ein Nachfolger so gut wie fest.

Das sagen die Eintracht und Glasner zur Trennung

Für die Eintracht ergreift Manager Markus Krösche das Wort. Der Klub sei der Auffassung, dass „nach all den Spekulationen“ und nach der Unruhe, die in den vergangenen Wochen und Monaten aufgekommen sei, Klarheit herrschen müssen. Dies solle den Fokus von Trainer und Mannschaft voll auf die Saisonziele in der Bundesliga (Qualifikation für die Europa Conference League) und auf das Pokalfinale richten. Deshalb habe man die Trennung schon jetzt öffentlich gemacht.

Glasner selbst berichtet, ihm sei die Trennung von der Vereinsführung „plausibel dargelegt“ worden. Nun sei aber nicht die Zeit für einen Rückblick oder einen Abschied. Schließlich habe man „noch eine gemeinsame Mission“. In den kommenden Wochen werde man alles daransetzen, diese erfolgreich zu gestalten – und den DFB-Pokal wieder nach Frankfurt zu holen. Für Glasner und die SGE wäre es der zweite Titel in zwei Jahren nach dem Sieg in der Europa League vor zwölf Monaten.

Toppmöller soll sich bereits in Gesprächen mit Frankfurt befinden

Über Glasner heißt es immer wieder, er habe viele hochkarätige Angebote. Wie wahr dies ist, nachdem er sich zum zweiten Mal in Folge mit Verantwortlichen zerstritten hat und deshalb vorzeitig gehen muss, bleibt abzuwarten. Sein Aus beim VfL Wolfsburg war dem bei der Eintracht sehr ähnlich. Glasners Nachfolger bei den Adlern soll nach übereinstimmenden Medienmeldungen Dino Toppmöller werden. Die Parteien haben demnach bereits Gespräche geführt. Der 42-Jährige war zuletzt Assistent von Julian Nagelsmann beim FC Bayern München, wurde aber mit seinem damaligen Chef ebenfalls im März freigestellt. Krösche und Toppmöller kennen sich aus ihrer gemeinsamen Zeit bei RB Leipzig.