Eintracht Frankfurt trifft am Montagabend im DFB-Pokal auf den 1. FC Magdeburg. Die Mannschaft bereitet sich derzeit auf das Duell gegen den Zweitliga-Aufsteiger vor und obwohl die Frankfurter sich in der Favoritenrolle gegen die Magdeburger befinden, bereiten zahlreiche Ausfälle in der Defensive dem Trainer einige Sorgenfalten. Mit Sicherheit gibt es einfachere Aufgaben zum Auftakt in die Pflichtspiel-Saison als einen starken Aufsteiger in die 2. Bundesliga. Die euphorische Mannschaft aus Magdeburg wird am Main garantiert nicht unterschätzt, schlussendlich hatte Eintracht Frankfurt in den ersten Pokalspielen zumeist Schwierigkeiten. Ausfälle in der Defensive werden für das Selbstvertrauen der Frankfurter garantiert nicht förderlich sein.
Trainer Oliver Glasner muss bei seiner Aufstellung flexibel sein
Die beiden Neuzugänge Jerome Onguene und Hrvoje Smolcic werden gegen den 1. FC Magdeburg nicht zur Verfügung stehen. Smolcic muss aufgrund von einer Gelb-Roten Karte im kroatischen Pokalfinale pssen und Onguene zog sich im Testspiel gegen Walldorf eine Verletzung zu. Ein großes Fragezeichen steht auch hinter dem Einsatz von Evan Ndicka. Der Franzose leidet seit einiger Zeit an Wadenproblemen. Somit muss Trainer Oliver Glasner höchstwahrscheinlich auf drei Verteidiger zum Auftakt in die Pflichtspiel-Saison verzichten. Somit stellt sich die Abwehrreihe bei den Frankfurtern beinahe von allein auf. Den zentralen Part im Spiel gegen den 1. FC Magdeburg wird wohl Makoto Hasebe übernehmen. Als Nebenmänner kommen lediglich Almamy Toure und Tuta in Frage. Positiv zu werten dürfte sein, dass Stammtorhüter Kevin Trapp seine Erkältung überstanden hat und am Montagabend das Tor der Frankfurter hüten wird.
Eintracht Frankfurt mit großen Zielen in der neuen Saison
Cheftrainer Oliver Glasner möchte mit seinen Frankfurtern die abgelaufene Saison mit weiteren Triumphen überbieten. Die Frankfurter gewannen das Finalspiel in der UEFA Europa League und konnten auch in der Liga ein gutes Endergebnis erzielen. Geht es nach dem österreichischen Trainer, so war das erst der Anfang eines Erfolgslaufes. Die Stimmung innerhalb der Mannschaft ist auf einem guten Level und Glasner konnte seinen Stammkader halten. Namhafte Abgänge gibt es bei Eintracht Frankfurt nicht und der Club hat sich mit einigen Spielern an verschiedenen Positionen verstärkt. Am Montag startet der Bundesligist in die neue Saison und obwohl es einige Ausfälle gibt, planen die Frankfurter gegen Magdeburg ein Torfestival.