Der Österreicher Adi Hütter hat seinen Vertrag als Cheftrainer bei Eintracht Frankfurt bis 2023 verlängert. Mit den Frankfurtern erreichte der Vorarlberger in der abgelaufenen Saison den 9. Tabellenplatz. Das ursprüngliche Arbeitspapier wäre mit Saisonende 2020/2021 ausgelaufen. In der letzten Saison starteten die Frankfurter hervorragend in die Saison. Nach der Winterpause kam der Einbruch, welchen sich Hütter bis heute nicht erklären kann. Mit der Verlängerung des Vertrags setzt der Verein weiterhin auf Stabilität und Kontinuität. Die Vereinsebene schätzt die Arbeit des Österreichers und es ist wichtig, dass eine gewisse Stabilität einkehrt. Die Vertragsverlängerung wurde am Donnerstag von Sportvorstand Fredi Bobic verkündet. Co-Trainer Christian Peintinger und Armin Reutershahn dürfen sich ebenfalls über Vertragsverlängerungen freuen. Adi Hütter wechselte im Sommer 2018 vom Schweizer Meister Young Boys Bern zur Eintracht. In der darauffolgenden Saison führte der ehemalige Trainer von Red Bull Salzburg die Hessen sogar in das Halbfinale der Europa League. Letzte Saison scheiterte Eintracht Frankfurt im Halbfinale des DFB-Pokals. In den letzten zwei Jahren hat Eintracht Frankfurt vieles erreicht, Luft nach oben gibt es natürlich.
Adi Hütter mit klaren Zielen für die bevorstehende Saison
Der Österreicher genießt in Frankfurt eine sehr hohe Wertschätzung. Zu den Spielern hat er einen exzellenten Draht und der Cheftrainer hat ganz genaue Vorstellungen, wenn es um die Zukunft geht. In der Mannschaft steckt jede Menge Potenzial, welches nun in erster Linie ausgeschöpft gehört. Seit Tagen bereitet er sich mit seiner Mannschaft auf den Ligastart vor. Nicht nur die Laufwege werden einstudiert, auch an den Standardsituationen wird täglich gearbeitet. Ziel ist es natürlich, dass sich die Eintracht einen Platz für das internationale Fußballgeschäft sichert. Erklärtes Ziel ist somit zumindest die Europa League. In der abgelaufenen Saison spielten die Hessen einen attraktiven Fußball. Am Ende waren es allerdings Kleinigkeiten, die entscheidend waren. Nach der Winterpause war eine gewisse Art von Verunsicherung in der Mannschaft zu spüren. Daran arbeitet Hütter aktuell mit seinen Spielern. Schlussendlich befinden sich einige sehr namhafte und talentierte Spieler in den Reihen der Hessen. Einen Grund für Verunsicherungen müssen diese nicht haben. Am 12.9. kommt es zum ersten Pflichtspiel dieser Saison. Eintracht Frankfurt trifft im DFB-Pokal auf 1860 München.