Die ersten Viertelfinalisten im DFB-Cup stehen fest. Fortuna Düsseldorf und Eintracht Frankfurt lösten ihre Tickets. Mit dem neuen Trainer Uwe Rössler feierten die Fortunen einen klaren 5:2-Erfolg gegen den Drittligist FC Kaiserslautern. Zur Pause lagen die Düsseldorfer noch mit 1:2 zurück. Deutlich enger ging es bei Eintracht Frankfurt gegen RB Leipzig zu. Die Hessen hatten am Ende das glücklichere Händchen und siegten mit 3:1.
Frankfurt unter den letzten Acht
Für RB Leipzig gibt es in Frankfurt nichts zu holen. Das Team von Trainer Julian Nagelsmann lieferte sich gegen die Frankfurter einen heißen Kampf. Die Sachsen starteten wie die Feuerwehr, konnten jedoch viele Großchancen nicht nutzen. Das sollte sich in späterer Folge rächen. Nach einer scharfen Flanke hatte Halstenberg die Hand am Spielball. Nach Sichtung der TV-Bilder entschied der Referee auf Strafstoß. Diese Chance haben sie die Frankfurter nicht entgehen lassen. Silva netzte eiskalt zur Führung für die Hausherren. Im zweiten Durchgang sorgte Kostic für einen weiteren Treffer. Eine sehenswerte Kombination brachte die RB-Kicker nochmals heran. Den Fans wurde ein hochkarätiges Spiel geboten. Martin Hinteregger und Nkunkus hatte den Ausgleichstreffer auf den Beinen. Nachdem Kostic auf das 3:1 erhöhte war das Spiel gelaufen.
FC Kaiserslautern schnupperte an der Sensation
Das Fußballwunder war für einige Zeit für den Drittligisten zum Greifen nahe. In der Pfalz starteten die Gastgeber äußerst schwungvoll. Das Team von Trainer Uwe Rössler lag nach wenigen Spielminuten in Front. Kühlwetter schlug jedoch im ersten Angriff zurück. Die Betze bebte, als Kühlwetter per Foulelfmeter ein Doppelpack gelang. Im zweiten Durchgang zeigte der Bundesligist ein anderes Gesicht. Hennings sorgte für den Ausgleich. Von nun an drückten die Gäste aus Düsseldorf und am Ende gelang auch der verdiente Sieg.
Kleine Überraschung im DFB-Cup
Im Fußball sind Wunder keine Seltenheit. Der FC Kaiserslautern lag zur Pause überraschend in Front. Der Favorit setzte sich schlussendlich durch und löste das Ticket für die nächste Runde. Fußballexperten sahen auch RB Leipzig in der Favoritenrolle gegen Eintracht Frankfurt. Der Tabellenführer der Bundesliga startete rasant. Die Mannschaft von Cheftrainer Adi Hütter stand in der Abwehr gut und nutzte zudem die Torchancen. Die Sachsen suchen seit der Winterpause noch ihre überlegene Form aus der Hinrunde.