Frankfurt bezwingt Arsenal London

Für Eintracht Frankfurt winkt der Aufstieg in das Achtelfinale der Europa League. Trainer Adi Hütter drehte die Partie gegen Arsenal London und darf weiterhin vom internationalen Geschäft träumen. Die Frankfurter sind Tabellenzweiter und haben im letzten Heimspiel alle Trümpfe selbst in der Hand. Am 12. Dezember gastiert Vitoria Guimaraes in Frankfurt. Ein Sieg gegen das Schlusslicht würde den Aufstieg bedeutet. Die Hessen sind bei Arsenal London durch einen Treffer von Pierre-Emerick Aubameyang kurz vor der Pause in Rückstand geraten. Im ersten Durchgang dominierten die Gastgeber das Spiel. Eintracht Frankfurt beschränkte sich auf die Verteidigung und Konterspiel. Nennenswerte Torchancen erspielten die Frankfurter im ersten Durchgang nicht.

Doppelpack sorgt für Freudensprünge bei Adi Hütter

Die Ansprache in der Pause von Coach Adi Hütter dürften sich die Spieler zu Herzen genommen haben. Nach Wiederanpfiff spielten die Frankfurter befreit auf und sie wurden für ihr Engagement belohnt. In der 55. Minute setzte sich Daichi Kamada sehenswert durch und erzielte den Ausgleichstreffer. Neun Minuten später bewies Daichi erneut seine Klasse und schoss sein zweites Tor. Die Freude von Adi Hütter über die Leistung im zweiten Durchgang war groß. Die Eintracht hat es am letzten Spieltag selbst in der Hand. Arsenal London war nach Wiederanpfiff am Platz nicht mehr vorhanden. Es zeigte sich deutlich, dass der englische Traditionsverein inmitten einer sportlichen Krise steckt. Zugute kam den Gästen aus Frankfurt, dass das Spiel mäßig besucht war. Auf Unterstützung der eigenen Fans musste die Eintracht gänzlich verzichten. Es waren keine Anhänger aus Frankfurt aufgrund einer Sperre der UEFA zugelassen. Einige wenige verschafften sich dennoch Zutritt. Gegen Ende der Spielzeit, hallten Gesänge einiger Frankfurt-Fans durch das halb leere Stadion in London.